Verkuppelt – Das Internet hilft bei der Partnersuche

Macht zu viel Surfen einsam? Von wegen, behauptet ein amerikanischer Soziologe in einer neuen Studie. Sein Fazit: Ein Internetzugang erhöht die Wahrscheinlichkeit, in einer Beziehung zu sein.

Das ist das Ergebnis einer Untersuchung (.pdf) von Michael Rosenfeld, außerordentlicher Professor für Soziologie an der Uni Stanford. Für seine Studie wertete er eine repräsentative Umfrage unter 4002 erwachsenen Amerikanern aus. Davon waren 3009 in einer Beziehung.

Dabei fand Rosenfeld heraus: 82,2 Prozent der Befragten mit Internetzugang hatten einen Partner. Bei den Personen ohne Internetanschluss zu Hause lag diese Zahl nur bei 62,8 Prozent.

Die Studie legt außerdem nahe, dass ein Internetzugang zumindest in den USA eine wesentliche Rolle bei der Partnersuche spielt – besonders für homosexuelle Paare. Von ihnen hatten sich 61 Prozent online kennengelernt, bei den heterosexuellen Paaren lag dieser Anteil nur bei 21,5 Prozent.

[via Eureka]

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