Wer ist empfänglich für Spam-Mails?

spamMaria sorgt sich um mich. Sie will, dass ich endlich wieder länger können kann. Was im Grunde nett von ihr ist – besonders in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns gar nicht kennen. Kein Wunder – „Maria“ ist Absenderin einer Spam-Mail.

Potenzmittel, Glücksspiele, Diätpillen – jeder von uns kennt das Phänomen: Tag für Tag trudeln zahlreiche unerwünschte E-Mails bei uns ein. Ich frage mich dann immer: Wer öffnet die? Und wer bestellt allen Ernstes die dort angepriesenen Produkte? Joshua Fogel hat sich das auch gefragt – und eine Studie dazu angefertigt.

Er analysierte eine Befragung von 200 Studenten. Diese wurden gefragt, ob sie im vergangenen Jahr Spam-Emails geöffnet und deren Diätprodukte bestellt hatten. Ergebnis: 41 Prozent der Studenten mit Gewichtsproblemen hatten die E-Mails gelesen, 18,5 Prozent hatten die Produkte tatsächlich gekauft. Wer Übergewicht hatte, öffnete die Spam-Mails nicht nur mit drei Mal höherer Wahrscheinlichkeit – sondern er bestellte die Produkte auch drei Mal häufiger.

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