Kurz und knapp (3) – Psychologie des Tages

Hier wieder ein paar neue psychologische Studien – und deren Essenz in Kurzform. Darunter: Was Selbstbewusstsein mit räumlichem Vorstellungsvermögen zu tun hat und warum es sinnlos ist, Pech in der Liebe mit Glück im Beruf zu kompensieren.

Achtung, Absurditätsalarm: Charaktereigenschaften kann man angeblich riechen – vor allem Extraversion und Neurotizismus. Kein Witz. (European Journal of Personality)

Sie sind im Privatleben unglücklich und wollen das im Job kompensieren? Vergessen Sie das besser, resümiert ein britischer Forscher. (British Journal of Management)

Frauen mit gesteigertem Selbstbewusstsein schneiden in Tests zum räumlichen Vorstellungsvermögen besser ab. (Archives of Sexual Behavior)

Bei Ausdauersport spielt der Kopf eine wichtige Rolle: Muskelermüdung beginnt im Gehirn. (European Journal of Neuroscience)

Wie wir Bewegungen wahrnehmen, ist offenbar weitaus komplexer als bislang gedacht – es kommt vor allem auf die Art der Bewegung an, wie unser Gehirn und unser Sehsinn kooperieren. (Current Biology)

Kindesmissbrauch wirkt sich womöglich messbar auf das Gehirn der Opfer aus. In einer neuen Studie reagierten die Gehirne von Kindern aus gewalttätigen Elternhäusern schneller auf wütende Gesichter. (Current Biology)

Der Botenstoff Dopamin könnte bei der Bekämpfung von Krebs eine Rolle spielen. In einer Untersuchung verbesserte Dopamin den Blutfluss und die Wirksamkeit eines Krebsmedikaments. (Proceedings of the National Academy of Sciences)

Klingt skurril, scheint aber wahr zu sein: Musikhören bringt das Gehirn sichtbar in Wallung. Sehen Sie selbst. (NeuroImage)

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