Gemeinsam sind wir schwach – Der Ringelmann-Effekt

„Gemeinsam sind wir stark“, behauptet ein Sprichwort. Dahinter steckt der Gedanke, dass eine Gruppe mehr leistet, je mehr Mitglieder an einem Strang ziehen. Falsch – genau das Gegenteil ist der Fall. Der Name dieses Phänomens: Ringelmann-Effekt.

Er geht zurück auf den französischen Ingenieur Maximilian Ringelmann. Der ließ bereits im 19. Jahrhundert Männer verschiedene Lasten ziehen. Je mehr Männer sich gleichzeitig beteiligten, desto weniger Leistung brachte jeder einzelne. Die amerikanischen Psychologen Stephen Harkins, Bibb Lantané und Kipling Williams gaben dem Phänomen 1979 Begriff des Social Loafing. Demnach ruhen wir uns in einer großen Gruppe auf Kosten anderer aus, nach dem Motto: Wird schon keiner merken.

Hier eine Nachstellung des Effekts:

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