Die guten alten Zeiten

Sie kennen das sicher: Alte Freunde reden gerne über die Vergangenheit. Natürlich war früher nicht alles besser. Aber es ist sinnvoll und verständlich, beim Blick in den Rückspiegel des Lebens die viel zitierte rosarote Brille aufzusetzen. Gemeinsame Erinnerungen sind der Klebstoff, der die fragile Gemeinschaft zusammenhält. Und nicht zuletzt macht es ja auch Spaß, an schöne Erlebnisse zurückzudenken.

Genau um dieses Gefühl geht es in meinem Buch: „Die guten alten Zeiten – Warum Nostalgie uns glücklich macht“.

Im ersten Kapitel beschreibe ich die Geschichte der Nostalgie. Was viele nicht wissen: Früher galt sie als tödliche Krankheit. Inzwischen wissen Psychologen jedoch: Nostalgie ist überwiegend positiv. Warum die Menschen gerade heute so gerne in Erinnerungen schwelgen – darum geht es im zweiten Kapitel.

Aber wieso prägen wir uns gewisse Erlebnisse ein, während wir andere vergessen? Weshalb verbinden wir bestimmte Gerüche mit bestimmten Erinnerungen? Warum versetzen uns Lieder in die Vergangenheit? Wie all das funktioniert, beschreibe ich im dritten Kapitel.

Schöne Erinnerungen lassen sich bestens vermarkten. Dutzende alter Serien gibt es heute auf DVD. „Die Augsburger Puppenkiste“, „Pippi Langstrumpf“, „Knight Rider“. Aber warum kaufen wir so gerne Marken unserer Kindheit? Wieso fallen wir auf Retrowerbung rein? Was sagt das über uns als Kunden aus – und als Menschen? Antworten darauf gibt es im vierten Kapitel.

Hier ein paar Rezensionen des Buchs

„ein inhaltlich tiefes Buch, bei dem einem an vielen Stellen heimelig warm ums Herz wird und dann wieder ganz wissenschaftlich kühl…es ist ein gut recherchiertes Buch, das keine Facette des Themas auslässt.“ [Zeit Wissen]

„ein feines Loblied mit wissenschaftlicher Begleitung“ [Süddeutsche Zeitung]

„Jeder Mensch trage sie mit sich herum, sagt der 32-Jährige, diese sentimentalen und intensiven, oft beschönigenden Erinnerungen. Dagegen könne sich niemand wehren. Und das braucht man auch gar nicht.“ [Welt am Sonntag]

„Daniel Rettig war für sein Buch nicht nur in Archiven unterwegs, sondern auch als Nostalgieforscher in eigener Sache. Er hat das Mädchen wieder getroffen, in das er im Alter von zwölf Jahren verliebt war.“ [Berliner Zeitung]

„Anschaulich und verständlich nimmt er uns mit in die heile Welt, lässt uns tiefer eindringen in all das, was uns lebensgeschichtlich begleitet – und unserem Sein so viel Sinn, Freude und Bestand verliehen hat. Ein Buch, das Glücksbotenstoffe produziert und zugleich lebendig darlegt, welch positiven Einfluss unser nostalgisches Schwelgen auf die Zukunft hat.“ [literaturtipps.de]

„ausgesprochen lesenswert. Vielleicht hilft er uns sogar dabei, besser zu leben.“ [Spreeradio]

„Ein groß­ar­ti­ges Buch über einen gro­ßen Trei­ber unse­res Wesens…wer Neues, Inter­es­san­tes und Ver­blüf­fen­des über die Men­schen ler­nen will, sollte die ver­gnüg­li­chen Sei­ten unbe­dingt durch­le­sen.“ [Susanne Westphal]

„eine fundierte Bestandsaufnahme über die sehnsuchtsvolle Hingabe an Vergangenes…trifft den Nerv der Zeit nahezu generationenübergreifend.“ [Kölner Stadt-Anzeiger]

„Gratulation…ein solches Thema so zu Papier zu bringen, ist echt klasse. Das Buch ist beschwingend geschrieben und entlockte mal wehmütige Seufzer und dann mal wieder ein optimistisches Lächeln. Das Buch ist so kurzweilig geschrieben, dass man es kaum aus der Hand geben möchte.“ [fachbuchkritik.de]

„macht das Phänomen der Nostalgie nicht nur wissenschaftlich greifbar, sondern verpasst dem Leser auch gleich eine große Portion davon zum Nachfühlen. Sein Buch ist unterhaltsam und spritzig und darüber hinaus mit reichlich Fachwissen gespickt.“ [spektrum.de]

„gründliche und wunderbar anschaulich geschriebene Analyse eines Lebensgefühls“ [kues.de]

„vereint wissenschaftliche Fakten und gewissenhafte Recherche mit einem lesbaren, unterhaltsamen Stil.“ [Markus Väth]

„Eine kurzweilige Lektüre mit Tiefgang.“ [Roland Kopp-Wichmann]

„sehr inspirierend.“ [Zeit zu leben]

„Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass mich der Autor auf eine interessante Reise mitnimmt, die mit meiner eigenen Person ebenso viel zu tun hat wie mit der Erforschung allgemein menschlicher Verhaltensmuster.“ [Werner Fuchs, epropeller.ch]

„Ausgesprochen lesenswert zeigt Journalist Rettig auf, wie Erinnerungen sich festsetzen und wachgerufen werden.“ [Göttinger Tageblatt]

„… ein spannendes Lesestück. Empfehlenswert!“ [Der Nordschleswiger]

„Rettig erzählt locker und informativ über die Magie der Erinnerung ….“ [Ostthüringer Zeitung]

„kurzweilig, erzeugt an vielen Stellen die Lust zum Weiterlesen und packt auch schwierigere Sachverhalte in verständliche Sprache.“ [Dingolfinger Anzeiger]

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