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	<title>Alltagsforschung &#187; Studie</title>
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	<description>Psychologie in Beruf und Privatleben</description>
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		<title>Präsentationstipp: Verteilen Sie das Handout vorher</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Früher hieß es immer: Wer eine Präsentation hält, sollte seine Unterlagen auf keinen Fall schon vorher verteilen - sonst machen sich die Zuhörer während des Vortrags auf ins geistige Exil. Eine US-Studie räumt mit dieser Meinung auf. Elizabeth Marsh und Holli Sink von der Duke Universität kamen im vergangenen Jahr in einer Studie zum Schluss: [...]]]></description>
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<p>Früher hieß es immer: Wer eine Präsentation hält, sollte seine Unterlagen auf keinen Fall schon vorher verteilen - sonst machen sich die Zuhörer während des Vortrags auf ins geistige Exil. Eine US-Studie räumt mit dieser Meinung auf. <span id="more-2585"></span></p>
<p>Elizabeth Marsh und Holli Sink von der Duke Universität kamen im vergangenen Jahr in einer <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/122342552/abstract" target="_blank">Studie</a> zum Schluss: Es schadet nicht, die Handouts schon vorher zu verteilen. Zunächst befragten die Wissenschaftlerinnen Studenten und Dozenten nach ihren Vorlieben - mit eindeutigem Resultat: 74 Prozent der Studenten bevorzugten es, vor der Präsentation bereits die Arbeitsblätter in Händen zu halten, weil es dabei helfe, Notizen zu machen. </p>
<p>Anders war das Bild bei den Dozenten: Hier verteilten 50 Prozent die Ausdrucke vor der Vorlesung. 29 Prozent verteilten die Ausdrucke erst nach der Vorlesung. Hauptmotiv: Sie befürchteten, dass die Studenten ihnen nicht mehr zuhören würden, wenn sie den Inhalt der gesamten Vorlesung bereits vor sich haben.</p>
<p>Marsh und Sink wollten aber genauer wissen, was besser funktioniert. Zunächst ließen sie 34 Studenten ein 12 Minuten langes Video anschauen, auf dem ein Wissenschaftler eine Powerpoint-Präsentation hielt. Die einen Probanden bekamen bereits die Unterlagen, während das Video noch lief, die anderen erst im Anschluss. Nun fragten Marsh und Sink  die Testteilnehmer ab, um zu sehen, wie gut sie sich noch an die Präsentation erinnern konnten. Und zwar sowohl unmittelbar danach als auch eine Woche später. </p>
<p>Siehe da: Es machte keinen Unterschied, ob sie die Unterlagen während oder nach der Präsentation erinnert hatten - beide Gruppen erinnerten sich gleich gut an das Gesehene.</p>
<p>In einem weiteren Experiment wurden die Teilnehmer kurz nach dem Video abgefragt, allerdings konnten sie sich zuvor noch einmal auf den Test vorbereiten. Also ihre eigenen Notizen durchlesen und die Ausdrucke ansehen. Diesmal schnitten diejenigen, die die Handouts bereits während der Präsentation erhalten hatten, sogar besser ab. </p>
<p>"Unsere Studie löst das Problem sicher nicht endgültig", sagt Elizabeth Marsh, "aber eines wird deutlich: Es schadet auf keinen Fall, wenn die Zuhörer die Unterlagen bereits während der Präsentation in Händen halten."</p>
<p>Am wichtigsten ist ohnehin, die Zuhörer nicht zu langweilen - dann erinnern sie sich doch am Besten. Mehr Tipps für eine gelungene Präsentation gibt es unter anderem <a href="http://karrierebibel.de/das-abc-der-praesentation-so-praesentieren-sie-richtig-mit-powerpoint-co/" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.zeitblueten.com/news/2801/zuhoerer-praesentation/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+zeitblueten-blog+%28Zeitbl%C3%BCten-Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">hier</a> und <a href="http://imgriff.com/2010/06/04/praesentationen-die-102030-regel-von-guy-kawasaki/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://bps-research-digest.blogspot.com/2010/07/lecturers-should-provide-powerpoint.html">BPS Research Digest</a>]</p>
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		<title>Ladies first? Von wegen &#8211; Frauen warten in Schlangen länger als Männer</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 14:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gestehe: Ich hasse es, in Schlangen zu stehen. Mir fehlt einfach das Gedulds-Gen. Offenbar bin ich aber noch gut bedient - einer neuen US-Studie zufolge warten Frauen in Schlangen nämlich länger als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest Caitlin Knowles Myers vom Middlebury College in einer neuen Studie (.pdf). Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen beobachtete [...]]]></description>
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<p>Ich gestehe: Ich hasse es, in Schlangen zu stehen. Mir fehlt einfach das Gedulds-Gen. Offenbar bin ich aber noch gut bedient - einer neuen US-Studie zufolge warten Frauen in Schlangen nämlich länger als Männer. <span id="more-2495"></span></p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt zumindest Caitlin Knowles Myers vom Middlebury College in einer neuen Studie (<a href="http://community.middlebury.edu/~cmyers/Revised%20Coffee%20Discrimination.pdf" target="_blank">.pdf</a>). Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen beobachtete sie die Kaffeebestellungen in acht Starbucks-Filialen in Boston. Die Wissenschaftlerinnen notierten, was die Kunden bestellten und wie lange sie auf ihr Getränk warten mussten. Siehe da: Frauen warteten im Schnitt 24 Prozent länger als Männer - und zwar unabhängig davon, was sie bestellten.</p>
<p>Insgesamt dauerte es bei Frauen im Schnitt rund 20 Sekunden länger, bis sie ihre Bestellung erhielten. Interessanterweise war dieser zeitliche Unterschied kleiner, je mehr weibliche Angestellte die Filiale hatte - und umso größer, je mehr Männer dort arbeiteten. Und: Je mehr Betrieb in einer Filiale herrschte, desto länger mussten Frauen warten - aber Männer nicht.</p>
<p>Über die Gründe für den Unterschied kann allerdings auch Myers nur spekulieren. Vielleicht liege es ja daran, dass männliche Angestellte Frauen insgeheim doch diskriminieren - indem sie sich schlicht mehr Zeit lassen.</p>
<p>Starbucks würde das sicher verneinen. Genau so wie die Tatsache, dass das Unternehmen insgeheim davon profitiert, in New York die Kalorienanzahl der Getränke veröffentlichen zu müssen, wie ich schon vor einigen Monaten <a href="http://www.alltagsforschung.de/starbucks-profitiert-von-kalorienangaben/" target="_blank">berichtet</a> habe: Viele Filialen konnten ihren Umsatz sogar steigern.</p>
<p>Wo wir gerade bei Kalorien sind: Boing Boing <a href="http://www.boingboing.net/2010/05/22/sugary-drinks-and-th.html" target="_blank">verwies</a> vor kurzem auf eine sehr schöne <a href="http://eatthis.menshealth.com/slideshow/20-worst-drinks-america-2010" target="_blank">Bildergalerie</a>, die den Kaloriengehalt amerikanischer Getränke eindrucksvoll illustrierte. Danach werden Sie Ihre nächste Bestellung bei Starbucks bestimmt nochmal überdenken...</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.boston.com/bostonglobe/ideas/articles/2010/07/04/superstition_works_kind_of/?rss_id=Boston+Globe+--+Ideas+section" target="_blank">Boston Globe</a>]</p>
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		<title>Spazierengehen bringt das Gedächtnis auf Trab</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
		<category><![CDATA[Sportlich]]></category>
		<category><![CDATA[European Journal of Developmental Psychology]]></category>
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		<category><![CDATA[Max-Planck-Institut für Bildungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Schäfer]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Spazierengehen den Kreislauf in Schwung bringt, ist bekannt - offenbar profitiert davon auch unser Gedächtnis, wie eine deutsche Psychologin herausgefunden hat. Sabine Schäfer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gewann für ihre Studie, die vor einigen Wochen im "European Journal of Developmental Psychology" erschienen ist, insgesamt 64 Teilnehmer - 32 neunjährige Kinder und 32 Erwachsene mit [...]]]></description>
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<p>Dass Spazierengehen den Kreislauf in Schwung bringt, ist bekannt - offenbar profitiert davon auch unser Gedächtnis, wie eine deutsche Psychologin herausgefunden hat.<span id="more-2391"></span></p>
<p><a href="http://ntfm.mpib-berlin.mpg.de/mpib/FMPro?-db=mpib_mitarbeiter.fp5&amp;-lay=l1&amp;-op=eq&amp;ID_Name=Schaefer&amp;-find=&amp;-format=MPIB_Mit_de.htm" target="_blank">Sabine Schäfer</a> vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gewann für ihre <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/17405620802535666" target="_blank">Studie</a>, die vor einigen Wochen im "European Journal of Developmental Psychology" erschienen ist, insgesamt 64 Teilnehmer - 32 neunjährige Kinder und 32 Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 25. Sie sollten in drei verschiedenen Situationen einen Gedächtnistest absolvieren.</p>
<p>Zunächst sollten sie während des Tests auf einem Laufband spazieren gehen, wobei sie die Geschwindigkeit frei wählen konnten. Danach bestimmte Schäfer die Geschwindigkeit des Laufbands. Im Anschluss sollten die Teilnehmer den Test im Sitzen lösen.</p>
<p>Dabei bemerkte Schäfer, dass beide Altersgruppen besser abschnitten, wenn sie auf dem Laufband spazieren gingen, als wenn sie den Gedächtnistest im Sitzen absolvierten. Je schwieriger Schäfer den Test gestaltete, desto größer wurde der  Unterschied - allerdings nur dann, wenn die Teilnehmer die Geschwindigkeit selbst bestimmen konnten. Wenn Schäfer das tat, verbesserte sich die Leistung nicht.</p>
<p>Warum? Vielleicht lag es daran, dass sie eine weit langsamere Stufe wählte als die Teilnehmer selbst, und somit der Effekt des Spaziergangs verpuffte. Im Alltag können wir das Tempo ja selbst wählen, ob nun auf dem Laufband oder an der frischen Luft. Unseren Kreislauf wird's freuen - und unser Gedächtnis auch.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://bps-research-digest.blogspot.com/2010/06/memory-performance-boosted-while.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+BpsResearchDigest+%28BPS+Research+Digest%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">BPS Research Digest</a>]</p>
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		<title>Was Psychologen zum Fußball sagen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:19:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor etwa vier Wochen habe ich mich bereits der Psychologie des Fußballs gewidmet. Wer noch nicht genug hat - die Uni Trier hat jetzt einen noch viel umfangreicheren Überblick erstellt. Anlässlich der Fußball-WM gibt es auf den Seiten des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation drei ausführliche Zusammenfassungen von Studien, die sich mit der Psychologie [...]]]></description>
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<p>Vor etwa vier Wochen habe ich mich bereits der Psychologie des Fußballs <a href="http://www.alltagsforschung.de/die-psychologie-des-fusballs/" target="_blank">gewidmet</a>. Wer noch nicht genug hat - die Uni Trier hat jetzt einen noch viel umfangreicheren Überblick erstellt. <span id="more-2337"></span></p>
<p>Anlässlich der Fußball-WM gibt es auf den Seiten des Leibniz-Zentrums für Psychologische Information und Dokumentation drei ausführliche Zusammenfassungen von Studien, die sich mit der Psychologie des Fußballs und seinem Umfeld beschäftigen. Als da wären:<a href="http://www.zpid.de/pub/info/zpid_news_fussball-und-psychologie-wm2010.pdf" target="_blank"></a></p>
<p><strong><a href="http://www.zpid.de/pub/info/zpid_news_fussball-und-psychologie-wm2010.pdf" target="_blank">Fußballpsychologie, Teil I (.pdf)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zpid.de/pub/info/zpid_news_soccer_lit.pdf">Fußballpsychologie, Teil II (.pdf)</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zpid.de/pub/info/zpid_news_soccer_test.pdf" target="_blank">Tests zum Verhalten von Spielern und Trainern (.pdf)</a></strong></p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://idw-online.de/pages/de/news374618" target="_blank">idw</a>]</p>
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		<title>Schlafforschung: Nächtlicher Lärm beeinträchtigt unsere Leistungsfähigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fühlen Sie sich heute fit? Haben Sie letzte Nacht gut geschlafen? Ohne störende Geräusche? Falls Sie jetzt drei Mal genickt haben - kein Wunder. Eine deutsche Wissenschaftlerin hat in einer neuen Studie nachgewiesen: Nächtliche Geräusche beeinflussen unsere Leistungsfähigkeit am kommenden Tag - selbst wenn wir von dem Lärm gar nicht geweckt werden. Zu diesem Ergebnis [...]]]></description>
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<p>Fühlen Sie sich heute fit? Haben Sie letzte Nacht gut geschlafen? Ohne störende Geräusche? Falls Sie jetzt drei Mal genickt haben - kein Wunder. Eine deutsche Wissenschaftlerin hat in einer neuen Studie nachgewiesen: Nächtliche Geräusche beeinflussen unsere Leistungsfähigkeit am kommenden Tag - selbst wenn wir von dem Lärm gar nicht geweckt werden.<span id="more-2298"></span></p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt <strong><a href="http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-1761/2381_read-7137/sortby-lastname/" target="blank">Eva-Maria Elmenhorst</a></strong> vom Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln in einer aktuellen Studie, die sie vor einigen Tagen auf einer internationalen <a href="http://www.apss.org/" target="blank">Konferenz</a> von Schlafforschern vorstellte.</p>
<p>Für ihre Untersuchung überwachte sie in einem Labor den Schlaf von 72 Personen mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren. Elf Nächte hintereinander zeichnete sie per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polysomnographie">Polysomnographie</a> auf, wie tief die Teilnehmer schliefen. Währenddessen beschallte Elmenhorst das Labor gelegentlich mit Tonbandaufnahmen von Flugzeugen, Autos und Zügen. In einer Kontrollnacht ließ die Wissenschaftlerin die Geräusche weg.</p>
<p>Nach dem Aufwachen sollten die Probanden dann verschiedene Tests durchlaufen - unter anderem wurde ihre Merkfähigkeit geprüft oder ihre Reaktionsfähigkeit. Ergebnis: Hatten die Teilnehmer im Schlaf Geräusche gehört, reagierten sie wesentlich langsamer - je höher die Geräuschkulisse, desto schlechter waren ihre Reflexe am Morgen danach.</p>
<p>Bemerkenswert: Den schlechtesten Einfluss hatten die Zuggeräusche - vor den Autos und den Flugzeugen.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://esciencenews.com/articles/2010/06/08/planes.trains.and.automobiles.traffic.noise.disturbs.sleep.affects.morning.performance" target="blank">Eureka</a>]</p>
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		<title>Fremde beeinflussen unsere Partnerwahl</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere Partnerwahl ist für die Wissenschaft immer noch ein Rätsel. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat nun eine neue Erkenntnis: Demnach lassen wir uns bei der Partnerwahl nicht nur von Freunden beeinflussen - sondern auch von Fremden. Das zumindest resümieren Psychologen um Skyler Place von der Universität von Indiana und Jens Asendorpf von der Humboldt-Uni in Berlin [...]]]></description>
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<p>Unsere Partnerwahl ist für die Wissenschaft immer noch ein Rätsel. Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat nun eine neue Erkenntnis: Demnach lassen wir uns bei der Partnerwahl nicht nur von Freunden beeinflussen - sondern auch von Fremden. <span id="more-2290"></span></p>
<p>Das zumindest resümieren Psychologen um Skyler Place von der Universität von Indiana und Jens Asendorpf von der Humboldt-Uni in Berlin in einer neuen Studie (<a href="http://www.larspenke.eu/pdfs/Place_Todd_Penke_Asendorpf_in_press_-_Mate_copying.pdf" target="_blank">.pdf</a>). In einem Experiment sahen 40 Männer und 40 Frauen Videoaufzeichnungen einer Speed-Dating-Veranstaltung. Dort hatten die Teilnehmer jeweils drei Minuten Zeit, um sich kennenzulernen. Im Anschluss sollten sie auf einem Zettel ankreuzen, ob sie die Person wiedersehen wollten.</p>
<p>Nun sollten die 80 Probanden zunächst allein durch die Beobachtung der Videos abschätzen, ob die jeweiligen Kurz-Dates erfolgreich gewesen waren. Danach sollten sie Auskunft darüber geben, ob sie selbst womöglich daran interessiert gewesen wären, einen der Speed-Dater näher kennenzulernen. Und hier wird es interessant - denn Männer und Frauen reagierten völlig unterschiedlich.</p>
<p>Die männlichen Teilnehmer hatten nach dem Anschauen des Videos generell Interesse, die Frauen kennenzulernen. Mehr noch: Dieses Interesse war umso größer, je mehr die Männer in den Videos ebenfalls an den Frauen interessiert schienen.</p>
<p>Die Frauen waren zwar auch daran interessiert, die Männer in dem Video kennenzulernen - allerdings nahm ihr Interesse ab, wenn die Frauen in dem Video sich nicht zu den Männern hingezogen fühlten.</p>
<p>"Natürlich lassen wir uns davon beeinflussen, was unsere Familie und Freunde über potenzielle Partner denken. Aber unsere Studie zeigt, dass offenbar auch Fremde Einfluss auf uns haben", sagt Skyler Place.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://esciencenews.com/sources/physorg/2010/06/07/strangers.influence.our.dating.preferences" target="_blank">Eureka</a>]</p>
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		<title>So motivieren Sie sich selbst</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/so-motivieren-sie-sich-selbst/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 12:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Dolores Albarracin]]></category>
		<category><![CDATA[Emile Ratelband]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Tsjakkaa! Du schaffst es]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausspruch "Tsjakkaa! Du schaffst es" ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Schon lange ahnte man, dass solche Durchhalteparolen völliger Mumpitz sind. US-Psychologen haben jetzt eine viel bessere Methode zur Selbstmotivation entdeckt. Die Wissenschaftler um Dolores Albarracin von der Universität von Illinois resümieren in ihrer Studie: Wer sich selbst fragt, ob er eine Aufgabe wohl meistern [...]]]></description>
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<p>Der Ausspruch "Tsjakkaa! Du schaffst es" ist inzwischen ein geflügeltes Wort. Schon lange ahnte man, dass solche Durchhalteparolen völliger Mumpitz sind. US-Psychologen haben jetzt eine viel bessere Methode zur Selbstmotivation entdeckt. <span id="more-2185"></span></p>
<p>Die Wissenschaftler um Dolores Albarracin von der Universität von Illinois resümieren in ihrer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20424090" target="_blank">Studie</a>: Wer sich selbst fragt, ob er eine Aufgabe wohl meistern wird, schlägt sich im Endeffekt besser als solche, die sich selbst einreden, dass sie es schaffen.</p>
<p>Albarracin konnte für verschiedene Experimente 50 Teilnehmer gewinnen. Bevor sie die Aufgaben erhielten, sollten sie noch eine Minute entspannen - und sich währenddessen entweder fragen, ob sie die Tests wohl lösen würden oder sich fest einreden, dass sie es schon schaffen würden.</p>
<p>Zunächst sollten die Probanden einen Anagramm-Test lösen, bei dem die Buchstaben von Wörtern vertauscht worden waren. Ergebnis: Am besten schnitten die Teilnehmer ab, die sich zuvor selbst gefragt hatten, ob sie erfolgreich sein würden.</p>
<p>Nun gönnten die Wissenschaftler den Probanden eine kurze Pause. Sie trugen ihnen auf, entweder "Ich werde" oder "Werde ich" auf ein Blatt Papier zu schreiben. Dann sollten sie weitere Anagramme lösen. Fazit: Wieder schlugen sich diejenigen besser, die "Werde ich" aufgeschrieben hatten. Der Grund laut Albarracin: Wer "Werde ich" aufschreibe, forme im Kopf automatisch eine Frage - und die habe positive Auswirkungen auf die Motivation.</p>
<p>In einem zweiten Experiment wurden die Teilnehmer wieder aufgeteilt in "Ich werde"- und "Werde ich"-Kategorien. Dann wurden sie gefragt, wie viel Sport sie in der kommenden Woche treiben wollten. Außerdem wurde ihre intrinsische Motivation getestet. Resultat: Probanden der "Werde ich"-Fraktion wiesen eine höhere Motivation auf.</p>
<p>Damit ist die "Du schaffst es"-Parole endgültig widerlegt. Das hätte man sich ja auch irgendwie denken können. Urheber der Phrase ist nämlich der niederländische Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emile_Ratelband" target="_blank">Emile Ratelband</a>. Bevor er auf Motivationstrainer umsattelte, arbeitete in einer eher handfesten Branche: Ratelband ist gelernter Bäcker.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://esciencenews.com/articles/2010/05/28/will.we.succeed.the.science.self.motivation" target="_blank">Eureka</a>]</p>
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		<title>Die Psychologie von Trinkgeld</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 05:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Kellner]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine Frage: Kellnern ist ein harter Job - ein ordentliches Trinkgeld kann die Fuß- und Rückenschmerzen erheblich lindern. Zehn wissenschaftlich erwiesene Tipps für mehr Trinkgeld. 1. Tragen Sie etwas Ungewöhnliches: Es lohnt sich, bei der Wahl des Kellneroutfits kreativ zu werden. Das zumindest resümierten die US-Forscher Jeri-Jayne Stillman und Wayne Hensley bereits im Jahr 1980. [...]]]></description>
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<p>Keine Frage: Kellnern ist ein harter Job - ein ordentliches Trinkgeld kann die Fuß- und Rückenschmerzen erheblich lindern. Zehn wissenschaftlich erwiesene Tipps für mehr Trinkgeld.<span id="more-1892"></span></p>
<p><strong>1. Tragen Sie etwas Ungewöhnliches</strong>:<br />
Es lohnt sich, bei der Wahl des Kellneroutfits kreativ zu werden. Das zumindest resümierten die US-Forscher Jeri-Jayne Stillman und Wayne Hensley bereits im Jahr 1980. Für ihre <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a911521489&amp;db=all" target="_blank">Studie</a> ließen sie sechs Kellnerinnen in einem gehobenen Restaurant eine Blume im Haar tragen - das Trinkgeld stieg um 17 Prozent.</p>
<p><strong>2. Stellen Sie sich mit Namen vor:</strong><br />
Ich weiß, in Deutschland ist das nicht unbedingt üblich - aber gegen ein bisschen Höflichkeit sollten doch auch die Restaurantgäste hierzulande nichts einzuwenden haben. Kellner jedenfalls können davon profitieren, sich den Gästen namentlich vorzustellen. Kimberly Garrity und Douglas Degelman gelangten zu dieser Erkenntnis durch ein Experiment (<a href="http://drjaydill.com/PSY500/Garrity-Degelman_1990.pdf" target="_blank">.pdf</a>) im Jahr 1990. Wenn die Kellnerin ihren Gästen zu Beginn ihren Namen nannte, bekam sie fast zwei Dollar mehr Trinkgeld.</p>
<p><strong>3. Hocken Sie sich neben den Tisch:</strong><br />
Die meisten Kellner stellen sich vor die Gäste, wenn sie die Bestellungen entgegen nehmen. Fatal, meinten zumindest Kirby Mynier und Michael Lynn von der Universität von Houston im Jahr 1993. In ihrem <a href="http://psych.unl.edu/psycrs/350lab/lab3_lit/litrev_articles.PDF" target="_blank">Experiment</a> sollten ein Kellner und eine Kellnerin zwischen Hinstellen und Hinhocken wechseln - wenn sie mit den Gästen auf Augenhöhe waren, gab es im Schnitt etwa einen Dollar Trinkgeld mehr.</p>
<p><strong>4. Wiederholen Sie die Bestellungen:</strong><br />
Wer sein Gegenüber vorsichtig nachahmt, baut Sympathie auf - das funktioniert laut des niederländischen Psychologen Rick van Baaren auch im Restaurant. Für seine Studie (<a href="http://noorderlicht.vpro.nl/attachment.db/42347096/mimicryformoney.pdf" target="_blank">.pdf</a>) im Jahr 2003 trug er Kellnern auf, die Bestellungen der Gäste laut zu wiederholen. Der Effekt war deutlich: Zum einen gab ein höherer Anteil der Gäste Trinkgeld, zum anderen stieg auch dessen Summe - um das Doppelte!</p>
<p><strong>5. Lächeln Sie:</strong><br />
Wer als Kellner seine schlechte Laune offen zur Schau stellt, hat den Beruf verfehlt. Mehr noch: Lächelnde Kellner bekommen mehr Trinkgeld. Für ihr <a href="http://psycnet.apa.org/?&amp;fa=main.doiLanding&amp;uid=1979-28605-001" target="_blank">Experiment</a> im Jahr 1978 warben Kathi Tidd und Joan Lockard Kellnerinnen in einer Cocktailbar an. Sie sollten die Gäste unterschiedlich breit anlächeln. Ergebnis: Wer mit geschlossenem Mund lächelte, bekam im Schnitt 20 Cent Trinkgeld. Wer beim Lächeln seine Zähne zeigte, erhielt durchschnittlich 48 Cent.</p>
<p><strong>6. Berühren Sie die Gäste:</strong><br />
Über die Macht der Berührungen habe ich vor kurzem bereits <a href="http://www.alltagsforschung.de/die-psychologie-von-beruhrungen/" target="_blank">geschrieben</a> - diese können sich auch Kellner zunutze machen. Zu diesem Schluss kamen April Crusco und Christopher Wetzel bereits im Jahr 1984. In einer <a href="http://psp.sagepub.com/cgi/content/abstract/10/4/512" target="_blank">Studie</a> sollten Kellnerinnen ihren Gästen unterschiedlich gegenübertreten. Die einen berührten sie leicht an der Schulter, die anderen an der Hand, wieder andere fassten sie gar nicht an. Im letzteren Fall gaben die Gäste im Schnitt 12 Prozent Trinkgeld. Wurden Sie an der Schulter berührt, gaben sie 14 Prozent, bei einer Berührung an der Hand sogar 17 Prozent.</p>
<p><strong>7. Sorgen Sie für Unterhaltung:<br />
<span style="font-weight: normal;">Auch dieser Tipp gilt eher nicht in Feinschmecker-Restaurants. Der französische Psychologe Nicolas Guéguen trug Kellnern in einem <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118908606/abstract">Experiment</a> im Jahr 2006 auf, den Gästen nicht nur die Rechnung zu bringen - sondern gleichzeitig auch ein kleines Kärtchen mit einem Witz drauf. Ergebnis: Das Trinkgeld stieg um sieben Prozent.</span></strong></p>
<p><strong>8. Verteilen Sie Süßigkeiten:</strong><br />
Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reziprozitätsregel_(Psychologie)" target="_blank">Reziprozitätsregel</a> besagt: Wenn wir etwas geschenkt bekommen, wollen wir uns mit einem Gegengeschenk revanchieren. Dieses Prinzip können auch Kellner ausnutzen. In einem <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/118908512/abstract" target="_blank">Experiment</a> von David Strohmetz im Jahr 2006 schenkten die Kellner ihren Gästen nach dem Essen Schokolade - so konnten sie ihr Trinkgeld im Schnitt um bis zu vier Prozent steigern.</p>
<p><strong>9. Malen Sie Smileys auf die Rechnung:<br />
<span style="font-weight: normal;">Achtung, dieser Tipp gilt nur für Frauen. In einer </span></strong><a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/119202981/abstract" target="_blank">Studie</a> von Bruce Rind und Prashant Bordia aus dem Jahr 2006 erhielten Kellnerinnen fünf Prozent mehr Trinkgeld, wenn sie einen "Smiley" auf die Rechnung zeichneten. Bei Kellnern hatte die Kritzelei einen gegenteiligen Effekt - ihr Trinkgeld sank um drei Prozent. Vermutlich fanden die Gäste es eher affig, wenn ein Mann ein lächelndes Gesicht malte. Frauen hingegen nahmen sie die Geste nicht übel - im Gegenteil.</p>
<p><strong>10. Bedanken Sie sich - schriftlich:<br />
<span style="font-weight: normal;">Dass Sie Ihren Gästen Dankbarkeit zeigen sollten, versteht sich von selbst. Doch laut einer <a href="http://www3.interscience.wiley.com/journal/119237050/abstract" target="_blank">Studie</a> von Rind und Bordia aus dem Jahr 2006 bringt es etwas, diese auch schriftlich zu zeigen - indem Sie "Vielen Dank" auf die Rechnung schreiben. In einem Experiment ließ diese kleine Geste das Trinkgeld um immerhin zwei Prozent steigen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Viel Erfolg beim Ausprobieren!</span></strong></p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://cupeople.sanmita.com/pages/wml3/pdf/megatips.pdf" target="_blank">Michael Lynn</a>]</p>
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		<title>Frauen lassen sich von Klischees stärker beeinflussen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 12:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
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		<category><![CDATA[Marina Pavlova]]></category>
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		<description><![CDATA[Glaubt man der US-Autorin Cris Evatt, sind Männer vom Mars und Frauen von der Venus. Doch auch bei Erdenbewohnern gibt es zwischen den Geschlechtern handfeste Unterschiede.  Wissenschaftler um die Psychologin Marina Pavlova vom Universitätsklinikum Tübingen untersuchten in zwei Studien, inwieweit Männer und Frauen sich von negativen Stereotypen beeinflussen lassen. In der ersten Studie sollten 83 [...]]]></description>
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<p>Glaubt man der US-Autorin <a href="http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-sind-Mars-Frauen-Venus/dp/3492261299" target="_blank">Cris Evatt</a>, sind Männer vom Mars und Frauen von der Venus. Doch auch bei Erdenbewohnern gibt es zwischen den Geschlechtern handfeste Unterschiede. <span id="more-2102"></span></p>
<p>Wissenschaftler um die Psychologin Marina Pavlova vom Universitätsklinikum Tübingen untersuchten in <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6SYR-4XT3HRN-6&amp;_user=7686861&amp;_coverDate=01%2F22%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_searchStrId=1339342310&amp;_rerunOrigin=google&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=7686861&amp;md5=f8652450bc429f0f7d4cc8b9288355ec" target="_blank">zwei</a> <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20056153" target="_blank">Studien</a>, inwieweit Männer und Frauen sich von negativen Stereotypen beeinflussen lassen.</p>
<p>In der ersten Studie sollten 83 weibliche und männliche Medizinstudierende im Alter zwischen 20 und 36 einen Teil eines Intelligenztests absolvieren. Bei der Aufgabe ging es darum, eine Reihe von Bildern, die die Einzelbilder eines  sozialen Ereignisses darstellen, in die richtige Reihenfolge zu bringen.</p>
<p>Frühere Studien hatten  gezeigt, dass bei dieser Aufgabe keine geschlechtsspezifischen  Unterschiede auftreten. Pavlova und ihr Team erzählten der einen Hälfte der Teilnehmer jedoch, dass Frauen bei dieser Aufgabe generell besser abschneiden, während die andere Gruppe erfuhr, dass  Männer bessere Ergebnisse erzielen. Ergebnis: Die Frauen ließen sich von negativen Aussagen viel stärker beeinflussen als  Männer. Deren Leistung litt kaum, wenn sie vorher erfuhren, dass ihr Geschlecht bei dem Test schlechter abschneidet.</p>
<p>In der zweiten Studie wurden den Versuchspersonen geometrische Figuren gezeigt, deren   Interaktion von den Probanden als „sozial“ oder „nicht sozial“   eingeschätzt werden sollten. Zeitgleich wurde mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetoenzephalographie" target="_blank">Magnetoenzephalogramm</a> untersucht, ob die Gehirnregionen, die für soziale Wahrnehmung   zuständig sind, bei Männern und Frauen unterschiedlich reagieren.</p>
<p>Ergebnis: Die Gehirne der Frauen reagierten schneller. Offenbar benötigen sie weniger Informationen, um   soziale Interaktionen zu erkennen - allerdings lassen sie sich von diesen auch stärker beeinflussen.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://idw-online.de/pages/de/news369992" target="_blank">idw</a>]</p>
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		<title>Die Psychologie von Berührungen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 07:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA["Es gibt Menschen, deren einmalige Berührung mit uns für immer den Stachel in uns zurücklässt, ihrer Achtung und Freundschaft wert zu bleiben", dichtete einst Christian Morgenstern. Unbestritten ist: Unser Tastsinn begleitet uns durch sämtliche Lebensstationen - 10 Erkenntnisse zur Psychologie von Berührungen. 1. Die Berührung einer Frau macht Männer risikofreudiger Wollen Sie Geld investieren? In [...]]]></description>
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<p>"Es gibt Menschen, deren einmalige Berührung mit uns für immer den Stachel in uns zurücklässt, ihrer Achtung und Freundschaft wert zu bleiben", dichtete einst Christian Morgenstern. Unbestritten ist: Unser Tastsinn begleitet uns durch sämtliche Lebensstationen - 10 Erkenntnisse zur Psychologie von Berührungen. <span id="more-2064"></span></p>
<p><strong>1. Die Berührung einer Frau macht Männer risikofreudiger</strong><br />
Wollen Sie Geld investieren? In den Bergen klettern gehen? Vom Zehnmeterbrett springen? Nur zu - aber glaubt man Jonathan Levav von der Columbia Universität und Jennifer Argo von der Universität von Alberta, dann sollten Sie vorher den direkten Kontakt mit einer Frau meiden. In ihrer kürzlich veröffentlichten <a href="http://pss.sagepub.com/content/early/2010/04/16/0956797610369493.abstract" target="_blank">Studie</a> wollten die Wissenschaftler untersuchen, wie risikofreudig sich die Versuchsteilnehmer im Umgang mit Geld zeigten. Jeder Proband wurde unterschiedlich begrüßt: Mit einer Berührung an der Schulter, per Händeschütteln oder ohne körperlichen Kontakt. Mal übernahm diese Begrüßung eine Frau, mal ein Mann. Ergebnis: Wer von einer Frau zur Begrüßung an der Schulter berührt worden war oder ihre Hand geschüttelt hatte, verhielt sich im anschließenden Experiment am risikoreichsten. Die Wissenschaftler führen das darauf zurück, dass unsere Mütter uns durch Berührungen im Kindesalter Sicherheit vermitteln - offenbar hält diese Wirkung bis ins Erwachsenenalter.</p>
<p><strong>2. Erfolgreiche Sportteams berühren sich häufiger<br />
<span style="font-weight: normal;">Psychologen um Dacher Keltner von der Universität von Kalifornien in Berkeley fanden in einer aktuellen <a href="http://scienceblogs.com/cortex/2010/04/touch_and_basketball.php" target="_blank">Studie</a> heraus, dass offenbar ein Zusammenhang besteht zwischen dem Erfolg einer Sportmannschaft und der Frequenz, mit der sich die einzelnen Teammitglieder berühren. Die Forscher werteten verschiedene Mannschaften der US-Basketballliga NBA aus. Die besten Teams klatschten sich demnach am häufigsten ab oder gaben sich aufmunternde Klapse. Allerdings zweifelt Keltner selbst daran, ob die Ergebnisse repräsentativ sind - zumal das klassische Henne-Ei-Problem besteht: Sind die Mannschaften so stark, weil sie so viel Körperkontakt haben, oder berühren sich erfolgreiche Mannschaften nicht einfach häufiger?</span></strong></p>
<p><strong>3. Berührungen transportieren Emotionen<br />
</strong>Der US-Psychologe Matthew Hertenstein von der US-Universität DePauw stellte seine Versuchspersonen im Jahr 2006 vor eine schwierige Aufgabe (<a href="http://www.depauw.edu/learn/lab/publications/documents/touch/2006_Touch_Touch_communicates_distinct_emotions.pdf" target="_blank">.pdf</a>): Sie sollten einem Fremden verschiedene Emotionen wie Dankbarkeit, Ekel oder Liebe vermitteln - allerdings hatte Hertenstein diesen Personen die Augen verbunden. Also blieb den Probanden nur die Möglichkeit, die Gefühle per Berührung zu übermitteln. In 70 Prozent der Fälle gelang das auch.</p>
<p><strong>4. Die Berührung warmer Gegenstände macht großzügig<br />
</strong>Lawrence Williams von der Universität von Colorado und John Bargh von der Yale Universität gelangten in zwei Experimenten (<a href="http://www.yale.edu/acmelab/articles/Science_coffee_study.pdf" target="_blank">.pdf</a>) im Jahr 2008 zu erstaunlichen Erkenntnissen: Einerseits bewerteten Teilnehmer einen Fremden als großzügiger und fürsorglicher, wenn sie zuvor kurz einen Becher mit warmem Kaffee in Händen hielten. Andererseits sorgte ein Wärmekissen dafür, dass die Teilnehmer eher ein Geschenk für Freunde aussuchten als für sich selbst.</p>
<p><strong>5. Händchenhalten mit Partnern beruhigt<br />
<span style="font-weight: normal;">Jetzt wird es kurz ein bisschen grausam: James Coan von der Universität von Virginia bedrohte in seinem <a href="http://pss.sagepub.com/content/17/12/1032.abstract" target="_blank">Experiment</a> im Jahr 2006 16 verheiratete Frauen mit einem Elektroschock. Währenddessen hielten sie entweder die Hand ihres Ehemannes, die Hand eines Fremden oder waren auf sich allein gestellt. Am wenigsten bedroht fühlten sie sich, wenn sie die Hand ihres Gatten hielten - sogar das Gehirn zeigte dann am wenigsten Reaktionen.</span></strong></p>
<p><strong>6. Berührungen disziplinieren Patienten</strong><br />
Der französische Psychologe Nicolas Guéguen kooperierte für seine <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/13548500903334739" target="_blank">Studie</a> im Jahr 2009 mit vier Ärzten. Sie bekamen die Anweisung, Patienten leicht am Arm zu berühren, während sie sie an die Einnahme eines Medikaments erinnerten. Ergebnis: Die Patienten nahmen ihre Medizin regelmäßiger.</p>
<p><strong>7. Berührungen helfen beim Anbaggern</strong><br />
Und noch einmal Nicolas Guéguen. Für sein <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/15534510701316177" target="_blank">Experiment</a> im Jahr 2007 sollte ein Komplize Frauen in einem Nachtclub zum Tanz auffordern. Berührte er sie nicht, sagten nur 43 Prozent zu. Wenn er die Frau leicht am Arm berührte, kamen 65 Prozent der Aufforderung nach.</p>
<p><strong>8. Massagen hellen die Stimmung auf</strong><br />
Die US-Forscherin Tiffany Field tat 47 Frauen mit pränataler Depression für eine <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19083666?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=12" target="_blank">Studie</a> im Jahr 2007 einen besonderen Gefallen. Über mehrere Monate hinweg erhielten sie von ihrem Partner zwei Mal wöchentlich eine Massage. Das linderte nicht nur körperliche Beschwerden, sondern hellte auch ihre Stimmung auf. Mehr noch: Auch mit der Beziehung waren beide zufriedener.</p>
<p><strong>9. Frauen haben einen feineren Tastsinn</strong><br />
Ja, liebe Männer, Frauen sind sensibler - wortwörtlich: Daniel Goldreich von der McMaster Universität in Ontario <a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/12/091215173017.htm" target="_blank">maß</a> im vergangenen Jahr zunächst die Länge der Fingerspitzen von 100 Studenten. Danach testete er, wie empfindsam sie in den Fingern waren. Ergebnis: Je kleiner die Finger, desto empfindsamer waren die Probanden. Das wiederum erklärt auch, warum Frauen sensibler sind - denn meist haben sie ja kleinere Finger als Männer.</p>
<p><strong>10. Das Auge täuscht Berührungen vor</strong><br />
Schwedische Wissenschaftler um Valeria Petkova von der Uni Stockholm überlegten sich für ein Experiment (<a href="http://www.plosone.org/article/fetchObjectAttachment.action;jsessionid=680C85971D88BAD9B530C8FB217C8640?uri=info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0006933&amp;representation=PDF" target="_blank">.pdf</a>) im Jahr 2009 einen Trick. Die Versuchsteilnehmer streckten beide Hände aus, doch die rechte Hand verschwand hinter einem Vorhang. Stattdessen sahen die Probanden die Gummiattrappe einer rechten Hand. Nun streichelten die Wissenschaftler die echte linke Hand und die falsche rechte. Erstaunlich: Die Versuchspersonen meinten, an ihrer echten rechten Hand berührt zu werden.</p>
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