Forever young – Ein junger Geist hält den Körper jung

Schon ein altes Sprichwort wusste: Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt. Eine US-Psychologin kann das in einer neuen Studie bestätigen. Wer sich jünger fühlt als er tatsächlich ist, sieht nicht nur jünger aus – er lebt auch gesünder.

Ellen Langer von der Universität Harvard ist eine der bekanntesten Psychologinnen der USA. Wenn sie einen neuen Artikel veröffentlicht, ist ihr Aufmerksamkeit garantiert. Bei ihrer neuen Untersuchung (.pdf) ist es genau so. Genau genommen handelt es sich dabei um eine Zusammenfassung verschiedener Forschungen. Doch alle lassen vor allem ein Fazit zu: Unser gefühltes Alter wirkt sich nicht nur auf unser Selbstbild aus und darauf, wie andere uns einschätzen. Unsere Lebenseinstellung beeinflusst auch unsere Gesundheit.

In einer Feldstudie kontaktierte Langer in einem Friseursalon 47 Frauen im Alter zwischen 27 und 83. Vor dem Haareschneiden fotografierte sie deren Gesichter und maß ihren Blutdruck. Außerdem gaben die Teilnehmerinnen in einem Fragebogen an, wie alt sie glaubten auszusehen und wie alt sie tatsächlich waren.

Nach dem Haareschneiden wiederholte Langer die Prozedur – mit einem Unterschied: Jetzt machten die Frauen auch Angaben dazu, wie zufrieden sie mit ihrem Aussehen waren und wie attraktiv sie sich fanden.

Beide Fotos der Frauen zeigte Langer nun 18 unabhängigen Juroren, acht Männern und zehn Frauen. Sie sollten angeben, auf welchem Bild die Frauen jünger aussahen. Allerdings sahen die Personen nur das Gesicht der Frau, nicht ihre Haare.

Und siehe da: Jene Teilnehmerinnen, die sich nach dem Friseurbesuch jünger fühlten als sie tatsächlich waren, wurden von den unabhängigen Personen auch tatsächlich jünger eingeschätzt. Mehr noch: Wer sich jünger fühlte, hatte sogar einen niedrigeren Blutdruck.

Offenbar hat die Art, wie wir uns selbst sehen, nicht nur veritablen Einfluss darauf, wie uns Mitmenschen einschätzen – sondern auch auf unseren körperlichen Zustand. Dieseb Schluss legen zumindest die weiteren Beispiele in Langers Studie nahe. Demnach altern Männer nicht nur schneller, wenn sie bereits früh zu Haarausfall neigen. Das lichte Haar führe obendrein mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Herzproblemen und Prostataerkrankungen.

Diese Untersuchungen stützen laut Langer die so genannte „Mind-Body-Hypothese“, nach der Körper und Geist eng miteinander verbunden sind. „Wenn wir uns jünger fühlen als wir sind“, schreibt Langer, „bleibt der Körper ebenfalls länger jung“.

Kommentare

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