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	<description>Psychologie in Beruf und Privatleben</description>
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		<title>Geben und nehmen &#8211; Reiche sind geiziger</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsumforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Reiche können es sich locker leisten, großzügiger zu sein als Arme - theoretisch zumindest. Praktisch sieht das schon anders aus. Einer neuen Studie zufolge gilt nämlich: Je mehr der Mensch hat, desto weniger will er abgeben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Psychologen von der Universität von Kalifornien in Berkeley in einer Studie, die [...]]]></description>
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<p>Reiche können es sich locker leisten, großzügiger zu sein als Arme - theoretisch zumindest. Praktisch sieht das schon anders aus. Einer neuen Studie zufolge gilt nämlich: Je mehr der Mensch hat, desto weniger will er abgeben. <span id="more-2873"></span></p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt ein Team von Psychologen von der Universität von Kalifornien in Berkeley in einer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20649364" target="_blank">Studie</a>, die vor kurzem im "Journal of Personality and Social Psychology" veröffentlicht wurde.</p>
<p><a href="http://sites.google.com/site/paulpiff/" target="_blank">Pauf Piff</a> und seine Kollegen gewannen für ihre 115 Freiwillige. Eine Woche vor dem eigentlichen Experiment unterzogen sie die Teilnehmer aber noch einer Befragung - um herauszufinden, wie gut es den Probanden finanziell ging. Dafür zeigten Piff und Co. ihnen das Bild einer Leiter mit zehn  Stufen, die für eine unterschiedliche Gesellschaftsschicht standen. Will sagen: Je  höher die Stufe, desto höher der soziale Status. Die Teilnehmer  sollten ein "X" auf der Stufe hinterlassen, auf der sie sich selbst  sahen.</p>
<p>Und nun zum eigentlichen Experiment. Den Probanden wurde vorgegaukelt, dass man ihnen einen Partner zugeteilt habe, der in einem anderen Raum sitze. Sie bekamen zehn fiktive Geldeinheiten und sollten entscheiden, wie viele sie davon für sich behalten und wie viele sie dem unbekannten Partner schenken wollten. Außerdem wurde ihnen mitgeteilt, dass die Geldeinheiten am Ende des Spiels echtes Geld wert sein würden - und dass ihre Spielpartner keinen Einfluss auf den Ausgang hätten.</p>
<p>Im Schnitt verschenkten die Teilnehmer 4,1 Geldeinheiten. Doch dann verglich Piff die Ergebnisse der Befragung der Vorwoche - und bemerkte: Je niedriger die Teilnehmer sich selbst auf der Leiter eingeordnet hatten, desto großzügiger waren sie. Wer sich ganz unten einsortierte, gab bis zu 44 Prozent mehr ab als die Gruppe an der Spitze - und zwar unabhängig von Alter oder Geschlecht.</p>
<p>In weiteren Experimenten fanden die Wissenschaftler zudem heraus: Angehörige der unteren Schichten waren nicht nur großzügiger, sondern auch hilfreicher und dachten eher an das Gemeinwohl. Als die Forscher die Teilnehmer nämlich fragten, wie viel Prozent seines Einkommens ein Arbeitnehmer für wohltätige Zwecke spenden sollte, antworteten die Teilnehmer aus oberen Schichten: 2,1 Prozent. Und die aus unteren Schichten sagten: 5,6 Prozent.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.economist.com/node/16690659?story_id=16690659&amp;fsrc=rss" target="_blank">Economist</a>]</p>
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		<title>Blogger stellen sich vor: Rose Shaw</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/blogger-stellen-sich-vor-rose-shaw/</link>
		<comments>http://www.alltagsforschung.de/blogger-stellen-sich-vor-rose-shaw/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 11:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis für Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Rose Shaw]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gibt es den dritten Teil der Interview-Serie "Psychologie-Blogger stellen sich vor". Diesmal: Rose Shaw von der Praxis für Psychotherapie. ﻿ 1. Wann haben Sie mit Ihrem Blog angefangen und warum? Ich blogge seit dem vergangenem Jahr. Ziel ist es, den internationalen Forschungsstand zu Themen der Psychologie und Psychotherapie anschaulich und transparent zu machen. 2. [...]]]></description>
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<p>Heute gibt es den dritten Teil der Interview-Serie "Psychologie-Blogger  stellen sich vor". Diesmal: Rose Shaw von der <a href="http://www.praxis-dr-shaw.de/blog/" target="_blank">Praxis für Psychotherapie</a>.  ﻿<span id="more-2831"></span></p>
<p><a href="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/rose-shaw.jpg"><img src="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/rose-shaw.jpg" alt="" title="rose shaw" width="100" height="100" class="alignright size-full wp-image-2832" /></a><strong>1. Wann haben Sie mit Ihrem Blog angefangen und warum?</strong><br />
Ich blogge seit dem vergangenem Jahr. Ziel ist es, den internationalen Forschungsstand zu Themen der Psychologie und Psychotherapie anschaulich und transparent zu machen.</p>
<p><strong>2. Was bringt Ihnen das Bloggen?</strong><br />
Aufmerksame und interessierte Leser.</p>
<p><strong>3. Wie kommen Sie auf die Ideen für Ihre Beiträge?</strong><br />
Ich verfolge die aktuelle Forschung zu den Themen, die mich interessieren. Wenn eine interessante Studie veröffentlicht wird, nehme ich das Thema für den Blog auf.</p>
<p><strong>4. Haben Sie einen Tipp für andere Psychologie-Blogger?</strong><br />
Weniger Anekdote, mehr fundierte Forschung.</p>
<p><strong>5. Welche anderen Psychologie-Blogs lesen Sie regelmäßig? (maximal fünf)</strong><br />
Keine. Ich werte vor allem internationale Fachinformationsdienste aus.</p>
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		<title>Optische Täuschung: Der Koffka-Ring</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/optische-tauschung-der-koffka-ring/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 13:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Koffka-Ring]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom deutschen Psychologen Kurt Koffka stammt eine ebenso simple wie faszinierende optische Täuschung - der so genannte Koffka-Ring. Sehen und staunen Sie selbst. [via MIT] Ähnliche Artikel15. Mai 2010 -- Video: Die beste optische Täuschung 201023. Juli 2010 -- Gemeinsam sind wir schwach &#8211; Der Ringelmann-Effekt29. Juni 2010 -- Video: So zerstören Sie Kreativität12. Juni [...]]]></description>
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<p>Vom deutschen Psychologen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Koffka">Kurt Koffka</a> stammt eine ebenso simple wie faszinierende optische Täuschung - der so genannte Koffka-Ring. Sehen und staunen Sie selbst. <span id="more-2850"></span></p>
<p><span style="display: block; margin: 0px auto; width: 425px;"> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="451" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/Video.4107753" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="451" src="http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/Video.4107753" wmode="transparent"></embed></object></span></p>
<p style="text-align: right;">[<a href="http://web.mit.edu/persci/gaz/gaz-teaching/flash/koffka-movie.swf" target="_blank">via MIT</a>]</p>
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		<title>Die Psychologie von Twitter</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/die-psychologie-von-twitter/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 05:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter nutzen inzwischen Privatpersonen, Unternehmen, Politiker und Prominente. Auch Wissenschaftler widmen sich verstärkt dem Kurznachrichtendienst. Daher heute zehn Erkenntnisse zur Psychologie von Twitter. Männer und Frauen twittern ähnlich: Mikolaj Jan Piskorski von der Harvard Business School analysierte in einer Studie im vergangenen Jahr das Verhalten von 300.000 Twitter-Nutzern. Dabei entdeckte er zwar einige Unterschiede zwischen [...]]]></description>
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<p>Twitter nutzen inzwischen Privatpersonen, Unternehmen, Politiker und Prominente. Auch Wissenschaftler widmen sich verstärkt dem Kurznachrichtendienst. Daher heute zehn Erkenntnisse zur Psychologie von Twitter.<span id="more-2746"></span></p>
<p><strong>Männer und Frauen twittern ähnlich: </strong>Mikolaj Jan Piskorski von der Harvard Business School analysierte in einer <a href="http://blogs.hbr.org/cs/2009/06/new_twitter_research_men_follo.html" target="_blank">Studie</a> im vergangenen Jahr das Verhalten von 300.000 Twitter-Nutzern. Dabei entdeckte er zwar einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer hatten beispielsweise im Schnitt 15 Prozent mehr Follower als Frauen - was auch daran liegen mag, dass ein männlicher Twitter-Nutzer einem Mann fast doppelt so oft "zurückfolgt" wie einer Frau. Allerdings twittern Männer und Frauen gleich viel.</p>
<p><strong>Gegenseitigkeit gilt auf Twitter nicht:</strong> Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reziprozitätsregel_(Psychologie)">Prinzip der Reziprozität</a> besagt: Wir tun anderen Menschen eher einen Gefallen, wenn sie uns bereits einen Gefallen getan haben. Diese Regel gilt auf Twitter nicht. Allen Weiss, Marketingprofessor an der kalifornischen Marshall School of Business, <a href="http://mashable.com/2009/04/22/twitter-attitudes/">befragte</a> im April 2009 432 Twitter-Nutzer. Die Teilnehmer sollten ihre Meinung zu verschiedenen Aussagen abgeben. Eine davon: "Man sollte Leuten folgen, die einem selbst folgen." Dem stimmten nur wenige wirklich zu. Auf einer Skala von 1 (völlige Ablehnung) bis 5 (völlige Zustimmung) lagen die Antworten im Schnitt bei 2,74.</p>
<p><strong>Viele Followees fördern die Kreativität:</strong> Der bekannte US-Blogger und -Autor Jonah Lehrer hingegen <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2010/07/twitter-strangers/">behauptet</a>: Vielen anderen Mitgliedern zu folgen bringt viel - "selbst dann, wenn deren Tweets auf den ersten Blick unsinnig, falsch oder albern wirken". Denn: Durch die vielen unterschiedlichen und überraschenden Informationen werde unsere Kreativität angeregt, meint Lehrer.</p>
<p><strong>Twitter ist ein alter Hut:</strong> Twitter ist eines der innovativsten Geschäftsmodelle des neuen Jahrtausends. Nicht ganz, <a href="http://www.physorg.com/news194866230.html" target="_blank">meint</a> Lee Humphreys, Assistenzprofessorin an der US-Uni Cornell. Ihrer Meinung nach reichen die Vorläufer von Twitter nämlich bis ins 18. Jahrhundert zurück. Schon damals habe es zahlreiche Menschen gegeben, die teilweise triviale und banale Alltagserlebnisse wie Mahlzeiten oder Reisen stichwortartig in Tagebüchern festhielten.</p>
<p><strong>Die Gedanken können twittern:</strong> Twittern kann man auf viele Arten - die gebräuchlichsten sind Handy und Computer. Auch möglich: Twittern per Gedankenübertragung. Adam Wilson von der Universität von Wisconsin-Madison postete im April 2009 ein Statusupdate, ohne dabei einen Finger zu rühren. Glauben Sie nicht? <a href="http://nitrolab.engr.wisc.edu/media/P3Twitter.mov" target="_blank">Hier</a> gibt es ein Video.</p>
<p><strong>Twitter dient der Mundpropaganda:</strong> Bernard Jansen von der Pennsylvania State Universität durchforstete für eine <a href="http://portal.acm.org/citation.cfm?id=1656297&amp;dl=GUIDE&amp;coll=GUIDE&amp;CFID=98128132&amp;CFTOKEN=64912284" target="_blank">Studie</a> im November 2009 über 150.000 Twitter-Updates auf Aussagen zu Unternehmen und Marken. Ergebnis: 19 Prozent aller untersuchten Nachrichten erwähnten eine Marke, meist mit einer emotionalen Aussage - 50 Prozent davon waren positiv, 33 Prozent äußerten sich negativ.</p>
<p><strong>Twitter handelt vom Alltag: </strong>Twitter existiert seit Oktober 2006. Eine der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen stammt von der Universität von Maryland. Akshay Java nahm sich der Plattform bereits im August 2007 in einer <a href="http://ebiquity.umbc.edu/paper/html/id/367/Why-We-Twitter-Understanding-Microblogging-Usage-and-Communities" target="_blank">Studie</a> an. Schon damals war das Potential von Twitter erkennbar: Die meisten Tweets enthielten Aussagen zu täglichen Routinen oder aktuellen Aktivitäten. 13 Prozent aller Nachrichten beinhalteten einen Verweis auf eine Internetseite.</p>
<p><strong>Twitter spiegelt den Charakter wider:</strong> Wie, was, wann und warum wir twittern, ist immer auch ein Abbild unserer Persönlichkeit. 14 verschiedene Twitter-Charaktere hat das Blog Media Caffeine  - natürlich mit einem Augenzwinkern - bislang <a href="http://mediacaffeine.com/network/the-14-types-of-twitter-personalities/" target="_blank">ausgemacht</a>.</p>
<p><strong>Twitter ersetzt Meinungsumfragen:</strong> Noah Smith, Assistenzprofessor von der Carnegie Mellon Universität, <a href="http://www.physorg.com/news192791145.html" target="_blank">analysierte</a> mit Kollegen insgesamt eine Milliarde Tweets aus den Jahren 2008 und 2009. Die Wissenschaftler filterten solche Mitteilungen heraus, die Aussagen zum Konsumentenvertrauen erlaubten. Dann verglichen sie sie mit offiziellen Umfragen der Meinungsforscher von Gallup. Und siehe da: Die Korrelation war erheblich - meist stimmten die Meinungen auf Twitter mit den Ergebnissen der Institute überein.</p>
<p><strong>Twitter verrät unsere Stimmung:</strong> Vor und nach der Arbeit oder am Wochenende sind die Menschen am glücklichsten. Okay, das ist keine wirklich sensationelle Nachricht. Viel erstaunlicher ist hingegen, dass sich diese Stimmungen auch auf Twitter spiegeln. Wissenschaftler um Alan Mislove von der amerikanischen Northeastern Universität haben vor kurzem 300 Millionen Tweets <a href="http://www.ccs.neu.edu/home/amislove/twittermood/" target="_blank">ausgewertet</a>, um daraus auf den seelischen Zustand der Menschen zu schließen. Natürlich haben sie nicht jede der Nachrichten durchgelesen, sondern nach bestimmen Schlüsselbegriffen durchsucht. Dabei herausgekommen ist auch dieses Video:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="525" height="317" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ujcrJZRSGkg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="525" height="317" src="http://www.youtube.com/v/ujcrJZRSGkg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ohne Ruhe &#8211; Warum uns Nichtstun so schwer fällt</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/ohne-ruhe-warum-uns-nichtstun-so-schwer-fallt/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 14:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Hsee]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Müßiggang]]></category>
		<category><![CDATA[Thich Nhat Hanh]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, einig Ruhetag. Viele wollen heute vor allem ausschlafen und entspannen. Aber macht das wirklich glücklich? Eine neue Studie meint: Nein. Demnach begehren wir instinktiv den Müßiggang - sind aber glücklicher, wenn wir etwas zu tun haben. Das zumindest resümierten Wissenschaftler um Christopher Hsee von der Universität von Chicago in einer aktuellen Studie, für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Sonntag, einig Ruhetag. Viele wollen heute vor allem ausschlafen und entspannen. Aber macht das wirklich glücklich? Eine neue Studie meint: Nein. Demnach begehren wir instinktiv den Müßiggang - sind aber glücklicher, wenn wir etwas zu tun haben.</p>
<p><span id="more-2779"></span>Das zumindest resümierten Wissenschaftler um <a href="http://faculty.chicagobooth.edu/christopher.hsee/vita/" target="_blank">Christopher Hsee</a> von der Universität von Chicago in einer aktuellen <a href="http://pss.sagepub.com/content/21/7/926.abstract" target="_blank">Studie</a>, für die sie zwei Experimente organisierten.</p>
<p>Im ersten hatten 98 Studenten die Wahl: Entweder konnten sie einen Fragebogen an einen Ort bringen, der 15 Minuten entfernt lag. Oder sie konnten ihn wenige Meter außerhalb des Versuchslabors abliefern und die nächsten 15 Minuten warten. Ergo: Die zweite Option lockte mit weniger Bewegung, dafür aber mehr Wartezeit.</p>
<p>Doch Hsee und Co. fügten einen kleinen Kniff hinzu: Im ersten Teil des Experiments wartete an jedem der beiden Orte derselbe Schokoladenriegel als Belohnung. In diesem Fall entschieden sich 68 Prozent der Studenten für die zweite Option - sie gingen lieber nur ein paar Schritte und nahmen die Wartezeit in Kauf.</p>
<p>Im zweiten Teil gab es am 15 Minuten entfernt gelegenen Ort jedoch einen besonders leckeren Schokoriegel. Und siehe da: Nun wählten 59 Prozent der Teilnehmer freiwillig den 15-minütigen Fußmarsch. Mit anderen Worten: Eigentlich waren die Studenten von Natur aus bequem. Doch wenn man ihnen einen Anreiz gab, entschieden sie sich eher für körperliche Ertüchtigung.</p>
<p><span style="font-size: 13.3333px;">Im Anschluss wollte Hsee von den Teilnehmern wissen, wie wohl sie sich während des Versuchs fühlten. Ergebnis: Die Studenten, die sich für den Spaziergang entschieden hatten, fühlten sich wesentlich glücklicher als diejenigen, die zwar nur einen kurzen Weg zurückgelegt hatten, dafür aber 15 Minuten mit Nichtstun zugebracht hatten.</span></p>
<p><span style="font-size: 13.3333px;">In einem zweiten Experiment sollten die Studenten ihre Meinung zu einem Armband abgeben. Vorher gab man der einen Gruppe 15 Minuten Zeit, einfach dazusitzen. Die anderen dürften die 15 Minuten dafür nutzen, die Glieder des Armbands nach ihrem Geschmack umzugestalten - ein Zwang bestand aber nicht. Wieder war das Resultat dasselbe: Wer sich 15 Minuten lang mit dem Armband beschäftigte, war glücklicher als die Gruppe der Nichtstuer.</span></p>
<p><span style="font-size: 13.3333px;">Schokoriegel und Armband hin oder her - die Studie ist ein gutes Indiz dafür, warum wir uns so schwer damit tun, nichts zu tun. Wir haben verlernt, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Vielleicht hilft dabei das Sprichwort des buddhistischen Mönchs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%ADch_Nhất_Hạnh" target="_blank">Thich Nhat Hanh</a>: "Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da - tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas - sitz nur da."</span></p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://bps-research-digest.blogspot.com/2010/07/were-happier-when-busy-but-our-instinct.html" target="_blank">BPS Research Digest</a>]</p>
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		<title>Gemeinsam sind wir schwach &#8211; Der Ringelmann-Effekt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 08:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Drückeberger]]></category>
		<category><![CDATA[Ringelmann-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA["Gemeinsam sind wir stark", behauptet ein Sprichwort. Dahinter steckt der Gedanke, dass eine Gruppe mehr leistet, je mehr Mitglieder an einem Strang ziehen. Falsch - genau das Gegenteil ist der Fall. Der Name dieses Phänomens: Ringelmann-Effekt. Er geht zurück auf den französischen Ingenieur Maximilian Ringelmann. Der ließ bereits im 19. Jahrhundert Männer verschiedene Lasten ziehen. [...]]]></description>
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<p>"Gemeinsam sind wir stark", behauptet ein Sprichwort. Dahinter steckt der Gedanke, dass eine Gruppe mehr leistet, je mehr Mitglieder an einem Strang ziehen. Falsch - genau das Gegenteil ist der Fall. Der Name dieses Phänomens: Ringelmann-Effekt. <span id="more-2750"></span></p>
<p>Er geht zurück auf den französischen Ingenieur Maximilian Ringelmann. Der ließ bereits im 19. Jahrhundert Männer verschiedene Lasten ziehen. Je mehr Männer sich gleichzeitig beteiligten, desto weniger Leistung brachte jeder einzelne. Die amerikanischen Psychologen Stephen Harkins, Bibb Lantané und Kipling Williams gaben dem Phänomen 1979 Begriff des Social Loafing. Demnach ruhen wir uns in einer großen Gruppe auf Kosten anderer aus, nach dem Motto: Wird schon keiner merken.</p>
<p>Hier eine Nachstellung des Effekts:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="472" height="319" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4192258&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="472" height="319" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4192258&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4192258"></a></p>
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		<title>Wege zum Erfolg &#8211; Deutsche setzen auf Kompetenz</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/wege-zum-erfolg-deutsche-setzen-auf-kompetenz/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Universität für Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine uralte Frage: Was macht erfolgreich? Laut einer neuen Umfrage haben die Deutschen dazu eine klare Meinung: Sie setzen zwar hauptsächlich auf Kompetenzen - aber auch auf Glück und Zufall. Die Meinungsforscher von Forsa befragten im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung, welchen Faktoren die Deutschen die größte Bedeutung für beruflichen Erfolg beimessen. Die Top [...]]]></description>
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<p>Eine uralte Frage: Was macht erfolgreich? Laut einer neuen Umfrage haben die Deutschen dazu eine klare Meinung: Sie setzen zwar hauptsächlich auf Kompetenzen - aber auch auf Glück und Zufall. <span id="more-2737"></span></p>
<p>Die Meinungsforscher von Forsa <a href="http://www.duw-berlin.de/uploads/media/PM_Wege_zum_beruflichen_Erfolg_2010.pdf" target="_blank">befragten</a> im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung, welchen Faktoren die Deutschen die größte Bedeutung für beruflichen Erfolg beimessen. Die Top 3: 1. Fachliche Kompetenzen (94 Prozent). 2. Soziale Kompetenzen (84) 3. Intelligenz (83).</p>
<p>Erstaunlich: 74 Prozent messen Sozialen Netzwerken ebenfalls eine große Bedeutung bei - acht Prozent mehr als im Vorjahr. Leider nennt die Umfrage keine Details, was damit gemeint ist - dort vertreten zu sein? Sich professionell zu verhalten? Viele Kontakte zu haben? Unklar.</p>
<p>Eine weitere Angabe finde ich ebenfalls erstaunlich: Immerhin jeder dritte Deutsche verlässt sich für den beruflichen Erfolg auf Glück oder Zufall.</p>
<p>Vielleicht liegt das auch daran, dass sich Wissenschaftler bereits seit Jahrzehnten der Erfolgsfaktorenforschung widmen - aber wirklich gesicherte Erkenntnisse haben sie bislang nicht entdeckt. Allenfalls Anhaltspunkte. Die habe ich auch in zwei Artikeln in der WirtschaftsWoche zusammengefasst, unter anderem <a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/das-geheimnis-der-ueberflieger-433338/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/erfolg-im-job-durch-richtige-gene-383078/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Ei verbibbsch &#8211; Akzente machen unglaubwürdig</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/ei-verbibbsch-akzente-machen-unglaubwurdig/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 13:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Akzent]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Boaz Keysar]]></category>
		<category><![CDATA[Elitepartner]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Oettinger]]></category>
		<category><![CDATA[Shiri Lev-Ari]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl Berufseinsteiger als auch Führungskräfte versuchen häufig, sich ihren Dialekt abzutrainieren, um ihre Jobchancen zu verbessern. Eine neue Studie meint: Gut so. Die Psychologen Shiri Lev-Ari und Boaz Keysar von der Universität von Chicago sind überzeugt: Wer mit einem Akzent spricht, wirkt weniger glaubwürdig. Für ihre Untersuchung lauschten Freiwillige harmlosen Sätzen, etwa: "Ameisen schlafen nicht" [...]]]></description>
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<p>Sowohl Berufseinsteiger als auch Führungskräfte versuchen häufig, sich ihren Dialekt abzutrainieren, um ihre Jobchancen zu verbessern. Eine neue Studie meint: Gut so. <span id="more-2721"></span></p>
<p>Die Psychologen<a href="http://psychology.uchicago.edu/academics/doctoral/cognition/students/slevari.shtml" target="_blank"> Shiri Lev-Ari</a> und <a href="http://psychology.uchicago.edu/people/faculty/bkeysar.shtml" target="_blank">Boaz Keysar</a> von der Universität von Chicago sind überzeugt: Wer mit einem Akzent spricht, wirkt weniger glaubwürdig. Für ihre <a href="http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;_udi=B6WJB-50CV859-V&amp;_user=10&amp;_coverDate=06%2F25%2F2010&amp;_rdoc=1&amp;_fmt=high&amp;_orig=search&amp;_sort=d&amp;_docanchor=&amp;view=c&amp;_acct=C000050221&amp;_version=1&amp;_urlVersion=0&amp;_userid=10&amp;md5=94fb9f09b5e9c3bc0c8ba13c37a78b87" target="_blank">Untersuchung</a> lauschten Freiwillige harmlosen Sätzen, etwa: "Ameisen schlafen nicht" oder "Eine Giraffe überlebt länger ohne Wasser als ein Kamel". Manchmal redeten die Sprecher vollkommen akzentfrei, in anderen Fällen mit einem leichten ausländischen Akzent oder auch mit besonders schwerem Akzent.</p>
<p>Um Vorurteile auszuschließen, wiesen die Wissenschaftler vorab darauf hin, dass die Sprecher vorbereitete Sätze ablesen würden. Dennoch: Der Klang der Sprache wirkte sich auf die Beurteilung aus. Auf einer "Wahrheits-Skala" erreichten die akzentfreien Sprecher 7,5 Punkte. Die mit mildem Akzent kamen auf 6,95 Punkte, die mit starkem Akzent sogar  nur 6,84.</p>
<p>In einem zweiten Versuch offenbarten die Forscher die Intention ihres Experiments. Ob das etwas an den Ergebnissen änderte? Von wegen. Aussagen mit leichtem Akzent wurden nun zwar ebenso glaubwürdig eingeschätzt wie jene der akzentfreien Sprecher - die mit starkem Akzent bekamen aber weiterhin weniger Punkte. "Wir glauben, dass Menschen mit Akzent weniger Glauben geschenkt wird, einfach weil sie schwieriger zu verstehen sind", schreiben Lev-Ari und Keysar.</p>
<p>Auch wenn es sich um eine englischsprachige Studie handelt - die Erkenntnisse lassen sich auf Deutschland übertragen. Auch hierzulande gibt es Akzente, die es leichter haben - und manche, die in der Beliebtheitsskala noch Luft nach oben haben. Das beweist auch eine Umfrage der Flirtbörse Elitepartner im Januar 2009. 4.127 deutsche Singles machten Angaben dazu, welchen Dialekt sie besonders sexy finden. Hier die Ergebnisse:</p>
<p style="padding-left: 30px;">
1. Bayrisch (42,2 Prozent)<br />
2. Wienerisch (28,4)<br />
3. Schwitzer Dütsch (27)<br />
4. Berlinerisch (22,8)<br />
5. Kölsch (17,8)<br />
6. Plattdeutsch (15,4)<br />
7. Schwäbisch (14,9)<br />
8. Badisch (11,9)<br />
9. Hessisch (10,1)<br />
10. Sächsisch (9,1)</p>
<p>Der beste Beweis für die Studie? Ach, sehen Sie selbst.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RWB5oyIjSF0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/RWB5oyIjSF0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.mindhacks.com/blog/2010/07/theres_something_ab.html" target="_blank">Mind Hacks</a>]</p>
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		<title>Die Geschichte vom Pferd &#8211; &#8220;Wir werden sehen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Der Krieg des Charlie Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Die Geschichte vom Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Parabel]]></category>
		<category><![CDATA[Zen-Meister]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag lief bei RTL "Der Krieg des Charlie Wilson". Ein sehr unterhaltsamer Film - und an einer Stelle mit einer schönen Parabel: Es war einmal ein Junge, der bekam an seinem 14. Geburtstag ein Pferd geschenkt. "Wie wunderbar!", riefen die Dorfbewohner. Doch der alte Zen-Meister antwortete nur: "Wir werden sehen." Kurz darauf stürzte der [...]]]></description>
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<p>Am Sonntag lief bei RTL "Der Krieg des Charlie Wilson". Ein sehr unterhaltsamer Film - und an einer Stelle mit einer schönen Parabel: <span id="more-2661"></span></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Es war einmal ein Junge, der bekam an seinem 14. Geburtstag ein Pferd geschenkt. "Wie wunderbar!", riefen die Dorfbewohner. Doch der alte Zen-Meister antwortete nur: "Wir werden sehen."</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Kurz darauf stürzte der Junge vom Pferd und brach sich ein Bein. "Welch ein Fluch!", klagten die Dorfbewohner. "Wir werden sehen", sagte der Zen-Meister.</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Wenig später brach ein Krieg aus, alle Wehrtauglichen mussten an die Front. Nur der Junge blieb wegen seines verletzten Beins zu Hause. "Welch ein Segen!“ riefen die Dorfbewohner wiederum. Doch der alte Zen-Meister sagte nur: "Wir werden sehen."</p>
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		<title>Weise Worte &#8211; 20 Zitate zu Ruhe und Entspannung</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Müßiggang]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl die WirtschaftsWoche als auch der Spiegel widmen sich in ihren aktuellen Titelgeschichten dem Thema "Ruhe in Zeiten ewiger Erreichbarkeit". Daher habe ich mal ein bisschen gestöbert - hier 20 Zitate zum Thema Müßiggang. 1. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.  (John Steinbeck) 2. Gerate niemals überstürzt in Wut - [...]]]></description>
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<p>Sowohl die WirtschaftsWoche als auch der Spiegel widmen sich in ihren <a href="http://www.wiwo.de/management-erfolg/wie-e-mails-und-smartphones-die-leistung-mindern-435673/" target="_blank">aktuellen</a> <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/" target="_blank">Titelgeschichten</a> dem Thema "Ruhe in Zeiten ewiger Erreichbarkeit". Daher habe ich mal ein bisschen gestöbert - hier 20 Zitate zum Thema Müßiggang. <span id="more-2698"></span></p>
<p>1. Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.  (John Steinbeck)</p>
<p>2. Gerate niemals überstürzt in Wut - du hast genug Zeit. (Ralph Waldo Emerson)</p>
<p>3. Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören. (Chinesische Weisheit)</p>
<p>4. Die größten Ereignisse sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)</p>
<p>5. Die Stille ist das Atemholen der Welt. (Friedel-Marie Kuhlmann)</p>
<p>6. Menschen, die die Muße und Ruhe nicht mehr kennen, führen auch im größeren Reichtum ein armes Leben. (unbekannt)</p>
<p>7. Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen. (Francois de La Rochefoucauld)</p>
<p>8. Die Muße scheint Lust, wahres Glück und seliges Leben in sich selbst zu tragen. (Aristoteles)</p>
<p>9. Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er (Francesco Petrarca)</p>
<p>10. Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)</p>
<p>11. Die schönsten Erinnerungen sind stets Erlebnisse, für die man sich Zeit genommen hat. Ich weiß genau, dass ich immer durchs Leben gehetzt bin, zu viel Ungeduld und Rastlosigkeit im Gepäck gehabt, zu viele Chancen verpasst, zu viele wertvolle Menschen im aufgewirbelten Staub übersehen habe. (Charles Kuralt)</p>
<p>12. Ohne die Klasse der Müßiggänger wären die Menschen heute noch Barbaren. (Bertrand Russel)</p>
<p>13. Warum sind denn die Götter Götter? Weil sie mit Bewusstsein und Absicht nichts tun. (Friedrich Schlegel</p>
<p>14. Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt (Oscar Wilde)</p>
<p>15. Ich halte nichts vom Recht auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun. (Gioacchino Rossini)</p>
<p>16. Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die Einsteins, die kreativen Forscher, ihre Entdeckungen machen. Der Betrieb und die Routine sind uninteressant und kontraproduktiv. (Adolf Muschg)</p>
<p>17. Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen. (Giacomo Casanova)</p>
<p>18. Muße ist das Kunststück, sich selbst ein angenehmer Gesellschafter zu sein (Karl Heinrich Waggerl)</p>
<p>19. Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. (Ovid)</p>
<p>20. Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da - tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas - sitz nur da. (Thich Nhat Hanh)</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.gutzitiert.de/zitat_thema_musse.html?page=0" target="_blank">Gut Zitiert</a>, <a href="http://www.zeitblueten.com/news/1256/ruhe-entspannung/" target="_blank">Zeitblüten</a>, <a href="http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/thema/Musse/1131" target="_blank">Zitate&amp;Aphorismen</a>]</p>
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