Die drei besten Abschlussreden 2011

Nachdem meine Beiträge über die besten Abschlussreden 2010 sowie die (völlig subjektiv ausgewählten) besten Abschlussreden aller Zeiten so gut angekommen sind, gibt es heute eine Neuauflage: Die besten Abschlussreden 2011.

Platz 3: Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer von Facebook – „Denkt in großen Dimensionen“

Auszug: „Mein erster Ratschlag lautet: Denkt in großen Dimensionen. Studien zufolge sind männliche Hochschulabsolventen ehrgeiziger als weibliche – und zwar nicht nur am Tag der Zeugnisvergabe, sondern auch während der gesamten Karriere. Wir werden die Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen erst dann verringern, wenn wir die Unterschiede in Sachen Ehrgeiz verringern.“

Hier die komplette Rede.

Platz 2: US-Präsident Barack Obama – „Bildung macht den Unterschied“

Auszug: „Der Grund, warum ich heute als Präsident vor Euch stehe, ist Bildung. Mein Vater verließ meine Familie, als ich zwei Jahre alt war. Ich wurde von einer alleinerziehenden Mutter großgezogen, und manchmal fiel es ihr schwer, für mich und meine Schwester zu sorgen. Aber meine Mutter und meine Großeltern drängten mich dazu, immer weiter zu machen. Sie weigerten sich, Ausreden zu akzeptieren. Und sie stachelten mich immer weiter an, insbesondere an jenen seltenen Gelegenheiten, in denen ich faul war oder in Schwierigkeiten geriet – so selten waren diese Momente übrigens auch wieder nicht. Und heute bin ich ihnen so dankbar dafür, ebenso wie meinen Lehrern. Denn Bildung und Erziehung machten in meinem Leben den entscheidenden Unterschied.“

Hier die komplette Rede.

Platz 1: Denzel Washington – „Risiken eingehen“

Auszug: „Ich muss gestehen, dass ich gerade ein wenig nervös bin – weil ich es nicht gewöhnt bin, vor so vielen Menschen eine Rede zu halten. Und dadurch fühle ich mich unwohl. Warum ich überhaupt gekommen bin? Genau aufgrund dieser Unsicherheit. Ich musste herkommen, auch wenn ich mich dabei möglicherweise zum Affen mache. Mehr noch: Ich musste herkommen, eben weil ich mich dabei möglicherweise zum Affen mache. Ich habe gemerkt, dass nichts im Leben wirklich lohnenswert ist, wenn man kein Risiko eingeht. Nichts.“

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