Der Wochenend-Effekt – Freiheit macht glücklich

SmileyAuch wenn die neue Arbeitswoche noch jung ist – Sie können sich schon mal auf Freitagnachmittag freuen. Warum? Weil dann der Wochenend-Effekt einsetzt. Richard Ryan, Psychologieprofessor der amerikanischen Universität von Rochester, bestätigt in einer Studie: Die Menschen sind am Wochenende glücklicher – unabhängig davon, wie zufrieden sie in ihrem Job sind.

Für seine Studie befragte Ryan drei Wochen lang 74 Angestellte im Alter von 18 bis 62, die mindestens 30 Stunden pro Woche arbeiten. Sie sollten drei Mal täglich ihren Zustand notieren – was sie gerade taten und wie sie sich fühlten, ob sie gestresst, glücklich und gesund waren. Fazit: Die Befragten fühlten sich sowohl mental als auch körperlich am Wochenende besser – und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht; ganz gleich, ob sie unter der Woche viel oder wenig arbeiteten, in welcher Branche sie tätig waren und wie viel sie verdienten, ob sie liiert oder alleinstehend waren.

Ryan fand auch den Grund dafür heraus: Am Wochenende waren die Befragten schon allein deshalb glücklicher, weil sie tun und lassen konnten, was sie wollten – und weil sie Zeit mit Freunden und Verwandten verbrachten. Laut Ryan bestätigt seine Studie die Selbstbestimmungstheorie der Motivation. Demnach hat jeder Mensch drei universelle psychische Grundbedürfnisse: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit. Und diese drei Bedürfnisse werden am Wochenende eher befriedigt.

Kommentare

  1. Der Wochenend-Effekt – warum wir samstags und sonntags glücklicher sind http://bit.ly/6OJVMX #psychologie

  2. danielrettig says:

    Der Wochenend-Effekt – warum wir samstags und sonntags glücklicher sind http://bit.ly/6OJVMX #psychologie

Trackbacks

  1. […] Als Grund vermuten Ryan ebenso wie andere Forscher den erhöhten Grad an Selbstbestimmung. Kurz: Am Wochenende können wir tun und lassen, was wir wollen. Keine Rocket-Science, aber ein Anlass, das Wochenende richtig zu nutzen. Denn Zeit mit den Menschen zu verbringen, die wir mögen, ist eben doch der beste Motivator. [via Alltagsforschung] […]

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