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	<title>Alltagsforschung &#187; Sportlich</title>
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	<description>Psychologie in Beruf und Privatleben</description>
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		<title>Spazierengehen bringt das Gedächtnis auf Trab</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sportlich]]></category>
		<category><![CDATA[European Journal of Developmental Psychology]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Max-Planck-Institut für Bildungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Schäfer]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Spazierengehen den Kreislauf in Schwung bringt, ist bekannt - offenbar profitiert davon auch unser Gedächtnis, wie eine deutsche Psychologin herausgefunden hat. Sabine Schäfer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gewann für ihre Studie, die vor einigen Wochen im "European Journal of Developmental Psychology" erschienen ist, insgesamt 64 Teilnehmer - 32 neunjährige Kinder und 32 Erwachsene mit [...]]]></description>
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<p>Dass Spazierengehen den Kreislauf in Schwung bringt, ist bekannt - offenbar profitiert davon auch unser Gedächtnis, wie eine deutsche Psychologin herausgefunden hat.<span id="more-2391"></span></p>
<p><a href="http://ntfm.mpib-berlin.mpg.de/mpib/FMPro?-db=mpib_mitarbeiter.fp5&amp;-lay=l1&amp;-op=eq&amp;ID_Name=Schaefer&amp;-find=&amp;-format=MPIB_Mit_de.htm" target="_blank">Sabine Schäfer</a> vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung gewann für ihre <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all?content=10.1080/17405620802535666" target="_blank">Studie</a>, die vor einigen Wochen im "European Journal of Developmental Psychology" erschienen ist, insgesamt 64 Teilnehmer - 32 neunjährige Kinder und 32 Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 25. Sie sollten in drei verschiedenen Situationen einen Gedächtnistest absolvieren.</p>
<p>Zunächst sollten sie während des Tests auf einem Laufband spazieren gehen, wobei sie die Geschwindigkeit frei wählen konnten. Danach bestimmte Schäfer die Geschwindigkeit des Laufbands. Im Anschluss sollten die Teilnehmer den Test im Sitzen lösen.</p>
<p>Dabei bemerkte Schäfer, dass beide Altersgruppen besser abschnitten, wenn sie auf dem Laufband spazieren gingen, als wenn sie den Gedächtnistest im Sitzen absolvierten. Je schwieriger Schäfer den Test gestaltete, desto größer wurde der  Unterschied - allerdings nur dann, wenn die Teilnehmer die Geschwindigkeit selbst bestimmen konnten. Wenn Schäfer das tat, verbesserte sich die Leistung nicht.</p>
<p>Warum? Vielleicht lag es daran, dass sie eine weit langsamere Stufe wählte als die Teilnehmer selbst, und somit der Effekt des Spaziergangs verpuffte. Im Alltag können wir das Tempo ja selbst wählen, ob nun auf dem Laufband oder an der frischen Luft. Unseren Kreislauf wird's freuen - und unser Gedächtnis auch.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://bps-research-digest.blogspot.com/2010/06/memory-performance-boosted-while.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+BpsResearchDigest+%28BPS+Research+Digest%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">BPS Research Digest</a>]</p>
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		<title>Wann nehmen wir lieber Treppe statt Aufzug?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haben Sie heute morgen wieder einmal den Aufzug genommen statt die Treppen? Keine Frage, ist ja auch viel bequemer. Aber wie könnte man mehr Leute dazu bewegen, freiwillig Treppen zu steigen? Eine US-Studie hat da eine Idee. Megan Grimstvedt von der Arizona State Universität platzierte für ihre Studie Schilder in die Nähe der Aufzüge von [...]]]></description>
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<p>Haben Sie heute morgen wieder einmal den Aufzug genommen statt die Treppen? Keine Frage, ist ja auch viel bequemer. Aber wie könnte man mehr Leute dazu bewegen, freiwillig Treppen zu steigen? Eine US-Studie hat da eine Idee. <span id="more-1870"></span></p>
<p>Megan Grimstvedt von der Arizona State Universität platzierte für ihre <a href="http://hk.humankinetics.com/jpah/viewarticle.cfm?jid=yMeMD6F6yKqXW6PCjKvQFHHzsXwHRhn7fQcJN3f3uTnV&amp;aid=17882&amp;site=yMeMD6F6yKqXW6PCjKvQFHHzsXwHRhn7fQcJN3f3uTnV" target="_blank">Studie</a> Schilder in die Nähe der Aufzüge von vier Universitätsgebäuden. Darauf stand: "Treppensteigen verbrennt fast fünf Mal so viele Kalorien wie die Fahrt mit dem Aufzug". Ein Pfeil deutete zusätzlich auf die nächstgelegene Treppe. In zwei Gebäuden waren die Treppen gut sichtbar, in den anderen beiden nicht. Grimstvedt legte sich nun mit Kollegen auf die Lauer und zeichnete auf, wer den Aufzug und wer die Treppen nahm.</p>
<p>Ergebnis: Die Benutzung der Treppen - selbst der versteckt gelegenen - stieg durch das Aufstellen des Schilds um insgesamt 34 Prozent. Mehr noch: Selbst vier Wochen nachdem Grimstvedt das Schild wieder entfernt hatte, blieb die Nutzung höher als vorher.</p>
<p>Wer die Belegschaft zum Treppensteigen animieren will, sollte also ein Hinweisschild neben den Aufzug platzieren. Das Gesundheitsbewusstsein treibt uns offenbar dazu, die Füße bewegen zu wollen und den Aufzug zu ignorieren. Ebenso wirksam ist der Spaßfaktor, so wie in diesem Beispiel (für Bürogebäude leider weniger geeignet):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2lXh2n0aPyw&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/2lXh2n0aPyw&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.danpink.com/archives/2010/04/stairway-to-motivational-heaven" target="_blank">Daniel Pink</a>]</p>
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		<title>Angst vor dem Torwart? Warum Elfmeterschützen scheitern</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Größe eines Fußballtorwarts: meist zwischen 1,85 Meter und 1,90. Die Maße eines Fußballtores: 2,44 Meter hoch, 7,32 Meter breit. Da bleibt reichlich Platz, um den Ball bei einem Elfmeter ins Tor zu schießen. Eigentlich. Doch warum versagen Schützen? Ein norwegischer Forscher hat eine Antwort. Der Sportpsychologe Geir Jordet analysierte für seine Studie (.pdf) mit [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1496" title="tor" src="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/tor-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Die Größe eines Fußballtorwarts: meist zwischen 1,85 Meter und 1,90. Die Maße eines Fußballtores: 2,44 Meter hoch, 7,32 Meter breit. Da bleibt reichlich Platz, um den Ball bei einem Elfmeter ins Tor zu schießen. Eigentlich. Doch warum versagen Schützen? Ein norwegischer Forscher hat eine Antwort. <span id="more-1493"></span></p>
<p>Der Sportpsychologe <a href="http://www.nih.no/templates/employeepresentation____5702.aspx" target="_blank">Geir Jordet</a> analysierte für seine Studie (<a href="http://boletimef.org/biblioteca/2612/paper/BoletimEF.org_Performing-under-pressure-in-soccer-penalty-shootouts.pdf" target="_blank">.pdf</a>) mit zwei Kollegen die Elfmeterduelle der Europa- und Weltmeisterschaften aus den letzten 30 Jahren, sowie Elfmeter aus der Uefa Champions League. Ergebnis: Je weniger Zeit die Schützen am Elfmeterpunkt verbrachten, desto eher verschossen sie den Ball.</p>
<p>Wer nach dem Pfiff des Schiedsrichters weniger als 200 Millisekunden wartete, bevor er aufs Tor schoss, traf in 57 Prozent der Fälle. Wer sich mindestens eine Sekunde Zeit ließ, traf immerhin in 80 Prozent der Fälle.</p>
<p>Doch auch der Schiedsrichter spielt offenbar eine gewichtige Rolle. Denn: Wenn er den Elfmeter verzögert - etwa indem er den Spieler dazu auffordert, den Ball noch einmal neu auszurichten - ging der Schuss mit größerer Wahrscheinlichkeit daneben. "Schiedsrichter sollten versuchen, die Wartezeit so kurz wie möglich zu halten", meint Jordet. Für die Schützen des Elfmeters gilt demnach das Gegenteil. Offenbar liegt doch in der Ruhe die Kraft.</p>
<p style="text-align: right;">[via <a href="http://www.psychologie-heute.de/inhaltsverzeichnisse/heft1004.html" target="_blank">Psychologie Heute, 4/2010</a>]</p>
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		<title>Klischee bestätigt: Man ist so alt, wie man sich fühlt</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/klischee-bestatigt-man-ist-so-alt-wie-man-sich-fuhlt/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Klischees haben den Charme, dass sie immer mindestens ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Eines der ältesten lautet: Wir sind so alt, wie wir uns fühlen - eine neue US-Untersuchung bestätigt das Sprichwort. Markus Schafer, Doktorand an der Universität Purdue, befragte für seine Studie gemeinsam mit seiner Kollegin Tetyana Shippee knapp 500 Personen zwischen 55 und 74. [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1163" title="liegestütze" src="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/liegestütze-150x124.jpg" alt="" width="150" height="124" />Klischees haben den Charme, dass sie immer mindestens ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Eines der ältesten lautet: Wir sind so alt, wie wir uns fühlen - eine neue US-Untersuchung bestätigt das Sprichwort.</p>
<p><span id="more-1381"></span>Markus Schafer, Doktorand an der Universität Purdue, befragte für seine <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2010-03/pu-rhy030210.php" target="_blank">Studie</a> gemeinsam mit seiner Kollegin Tetyana  Shippee knapp 500 Personen zwischen 55 und 74. Die Wissenschaftler verglichen das tatsächliche und gefühlte Alter der Teilnehmer - um herauszufinden, welcher Faktor größeren Einfluss auf die geistigen Fähigkeiten hat.</p>
<p>Im Jahr 1995 wurden die Teilnehmer gefragt, wie alt sie sich fühlten - die meisten fühlten sich zwölf Jahre jünger als sie tatsächlich waren. Im Jahr 2005 fanden die Forscher heraus: Diejenigen, die sich bei der Befragung 1995 jünger vorkamen, fühlten sich vitaler und geistig fitter. "Das tatsächliche Alter spielt zwar eine Rolle, aber das gefühlte Alter hat den stärkeren Einfluss", konstatiert Schafer.</p>
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		<title>Der Tiger Woods-Effekt (beim Golfen)</title>
		<link>http://www.alltagsforschung.de/der-tiger-woods-effekt-beim-golfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen ging Tiger Woods erstmals nach drei Monaten wieder an die Öffentlichkeit und sprach über seine privaten Verfehlungen. Eine sportliche Rückkehr ließ er noch offen, doch irgendwann wird er sicher auf den Golfplatz zurückkehren - dort profitierte er in der Vergangenheit vor allem von seiner Furcht einflößenden Aura. Oder: dem Tiger Woods-Effekt. Wer [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1166" title="Golfer" src="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Golfer-112x150.gif" alt="" width="108" height="146" />Vor einigen Tagen ging Tiger Woods erstmals nach drei Monaten wieder an die Öffentlichkeit und sprach über seine privaten Verfehlungen. Eine sportliche Rückkehr ließ er noch offen, doch irgendwann wird er sicher auf den Golfplatz zurückkehren - dort profitierte er in der Vergangenheit vor allem von seiner Furcht einflößenden Aura. Oder: dem Tiger Woods-Effekt.<span id="more-1167"></span></p>
<p>Wer gegen einen Superstar antritt, hat im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Entweder er wächst über sich hinaus oder verkrampft total - bei Woods' Gegnern war interessanterweise immer Letzteres der Fall. Der US-Journalist Jonah Lehrer <a href="http://scienceblogs.com/cortex/2009/11/the_tiger_woods_effect.php" target="_blank">berichtete</a> von diesem Phänomen schon vor einigen Monaten.</p>
<p>Jennifer Brown, Professorin an der renommierten Kellogg School of Management, untersuchte in einem Arbeitspapier (<a href="http://www.kellogg.northwestern.edu/~/media/Files/Faculty/Research/ArticlesBookChaptersWorkingPapers/Brown_Quitters_Never_Win.ashx" target="_blank">.pdf</a>) die Statistiken sämtlicher Profis in allen Golfturnieren der US-Profiliga PGA aus den Jahren 1999 bis 2006. Allein die Anwesenheit von Tiger Woods schien seine Konkurrenten zu beeinflussen - und zwar negativ: Wenn sie gegen ihn antreten mussten, litt ihre Leistung. Und zwar messbar: Im Schnitt brauchte jeder Spieler 0,8 Schläge mehr.</p>
<p>Klar, das hört sich erst einmal nach wenig an. Doch Brown hat errechnet, dass dieser Superstar-Effekt Woods etwa 4,9 Millionen US-Dollar Preisgeld einbrachte. Ob sich seine Gegner auch in Zukunft von ihm verunsichern lassen?</p>
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		<title>Alles ist relativ &#8211; Warum Bronze glücklicher macht als Silber</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:58:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Rettig</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der kommenden Woche beginnen die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Ich bin alles andere als eine Skiratte, daher interessieren mich die Winterspiele nicht im geringsten. Dennoch wünsche ich den deutschen Sportlern natürlich viele Goldmedaillen. Und Bronze. Warum nicht Silber? Weil das bloß unzufrieden macht. Der US-Psychologe John Tauer berichtet in seinem Blog von einer Studie [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1022" title="medaillen" src="http://www.alltagsforschung.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/medaillen-150x87.png" alt="medaillen" width="150" height="87" />In der kommenden Woche beginnen die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Ich bin alles andere als eine Skiratte, daher interessieren mich die Winterspiele nicht im geringsten. Dennoch wünsche ich den deutschen Sportlern natürlich viele Goldmedaillen. Und Bronze. Warum nicht Silber? Weil das bloß unzufrieden macht.<br />
<span id="more-1011"></span></p>
<p>Der US-Psychologe John Tauer <a href="http://www.psychologytoday.com/blog/goal-posts/201002/silver-or-bronze-medalists-who-is-happier" target="_blank">berichtet</a> in seinem Blog von einer Studie (<a href="http://www.psych.cornell.edu/sec/pubPeople/tdg1/Medvec.Madey.Gilo.pdf" target="_blank">.pdf</a>) aus dem Jahr 1995. Die Psychologen Thomas Gilovich, Victoria Husted Medvec und Scott F. Madey untersuchten in verschiedenen Experimenten die Reaktionen von Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinnern bei den Olympischen Spielen in Barcelona im Jahr 1992.</p>
<p>Sie ließen Studenten die Reaktionen der Athleten bewerten - und zwar einerseits direkt nach Ende des Wettkampfs und bei der Siegerehrung, andererseits im Interview danach. Die Studenten sollten die Emotionen der Sportler auf einer 10-Punkte-Skala bewerten (1: Trauer, 10: Ekstase).</p>
<p>Überraschendes Ergebnis: Die Bronzemedaillengewinner waren glücklicher als die Silbermedaillengewinner - und zwar sowohl unmittelbar nach Ende des Wettkampfs als auch bei der Siegerehrung.</p>
<p>Doch nicht nur das: Auch im Interview mit den Sportreportern zeigten sich die Drittplatzierten viel positiver - sie sprachen von ihrer Zufriedenheit und ihren Glücksgefühlen, während die Zweitplatzierten zerknirscht waren, weil es nicht zu Gold gereicht hatte.</p>
<p>Auf den ersten Blick wirken die Ergebnisse überraschend: Eigentlich müsste der Gewinner einer Silbermedaille glücklicher sein als der Drittplatzierte - denn er hat ja besser abgeschnitten. Doch so denken Sportler nicht, Top-Athleten schon gar nicht. Und so grämen sie sich vor allem unmittelbar nach dem Wettkampf darüber, dass sie nicht ganz oben auf dem Treppchen landeten.</p>
<p>Insofern bleibt nichts anderes übrig, als den deutschen Wintersportlern viel Glück zu wünschen - und ab und zu an das olympische Motto zu erinnern. Das dachte sicher auch der inzwischen legendäre Schwimmer Eric "Der Aal" Moussambani aus Äquatorialguinea bei Olympia 2000 in Sydney.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3zjCc_VyxM4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/3zjCc_VyxM4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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